Die Argulakirche und das Immobilienkonzept in Miesbach

 

Das Miesbacher Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen und bedarf der Sanierung. Doch bevor sich der Kirchenvorstand Gedanken über das „wie“ gemacht hat, hat ein „Gemeindehausteam“ die Bedürfnisse und Wünsche der Gruppen gesammelt, die sich im Gemeindehaus treffen. Mit sehr viel positiven Äußerungen wurde das Haus bedacht, aber auch mit Äußerungen wie diesen: „Der Jugendraum im Keller ist muffig und fußkalt“, “Wir waren einmal da – das war gruselig“, „Das Foyer ist viel zu klein und zu kalt.“

In die Überlegungen spielte bald auch die Argulakirche in Hausham mit hinein – zweites Standbein der Kirchengemeinde. Sie ist noch älter und sanierungsbedürftiger als das Gemeindehaus in Miesbach. Deshalb kreisten die Gedanken der Verantwortlichen und der Nutzer schon bald nicht mehr nur um das Gemeindehaus Miesbach, sondern um ein Gesamtkonzept für die Gebäude in der Kirchengemeinde. Das Problem: die tragendende Holzkonstruktion der wenig genutzten Räume der Argulakirche ist mit Schadstoffen belastet, so dass von der Landeskirche keine Zuschüsse für eine Sanierung zu erwarten wären. Nach zwei Gemeindeversammlungen, Arbeitsgruppensitzungen, Gesprächen mit Gottesdienstbesuchern und nach Erörterungen mit Baufachleuten zeichnet sich als gemeinsame Erkenntnis in der Gemeinde ab: Die Tage der Argulakirche mit ihren Gemeinderäumen sind wohl gezählt. Zwar sollen in Hausham an anderer Stelle weiter evangelische Gottesdienste stattfinden, aber die Gemeindearbeit wird die Kirchengemeinde wohl in Miesbach bündeln. Für das Kirchengrundstück und das ehemalige Pfarrhaus in Hausham sucht die Gemeinde noch nach einer guten Lösung.