ELCJHL - Kirche der Reformation

Jahrestagung des Jerusalemsvereins (v.l..:) Jens Nieper, Geschäftsführer, Bischof a.D. Hans-Jürgen Abromeit (Vorsitzender), Probst a.D. Matthias Blümel und Konsistorialpräsident a.D. Ulrich Seelemann (stellvertr. Vorsitzende), Rev. Fursan Zumot, Erlöserkirche Jerusalem und Bischof Ibrahim Azar, Jerusalem. 

Bei der Jahrestagung des Jerusalemsvereins in Berlin, hob Bischof Ibrahim Azar die Rolle der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) hervor: Sie sei auch traditionell eine Kirche der Reformation. Azar sieht die palästinensischen Lutheraner als Sauerteig reformatorischer Bewegungen auch in der Gegenwart. Seit ihrer Gründung vor 170 Jahren hätten die arabischen Protestanten reformatorische Ausstrahlung ins Hl. Land: So sei die ELCJHL immer beispielgebend gewesen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, für Schule und Bildung auch für Mädchen, für die diakonische Arbeit in der Kirche, für zivile Geistliche im Ehestand und zuletzt auch für die Ordination von Frauen. Die palästinensischen Lutheraner seien also immer nahe dran am Menschen und sähen ihren Auftrag auch darin, mit ihren christlichen Werten und Überzeugungen fortschrittlich in die Gesellschaft zu wirken.