Informationen aus dem EBW

Dankeschön-Ausflug des Bildungswerkes                                       (Oktober 2019)

Die Mitarbeitenden und Unterstützer der Bildungsarbeit in den Gemeinden vor der Kulisse der Fraueninsel im Chiemsee

Das Evangelische Bildungswerk Bad Tölz lud im Herbst 2019 zum dritten "Dankeschön"-Ausflug für alle Mitarbeitenden und Unterstützer der Bildungsarbeit in den Gemeinden ein. Der Bus war voll und brachte die Teilnehmer zunächst nach Urschalling in die romanische Kirche St. Jakobi aus dem 12. Jahrhundert, die besonders wegen eines Dreifaltigkeitsbildes berühmt ist: Hier ist "der" Heilige Geist ist eine Frau. Nächste Station war eine kritische Würdigung des Deckenfreskos von Johann Baptist Zimmermann in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien: In der Seeschlacht von Lepanto soll das Rosenkranzgebet als Kriegsunterstützung zum Sieg gegen die Muslime geführt haben. Der Abschluss der Fahrt führte auf die Fraueninsel im Chiemsee mit Mittagessen und der Besichtigung der Klosterkirche und des Friedhofs. Neben dem Dankeschön für alle Unterstützung der Bildungsarbeit und des EBWs dient der Ausflug immer auch der Vernetzung der Mitarbeitenden untereinander. Schön war deshalb, dass auch etliche Pfarramtssekretärinnen diese Gelegenheit nutzten.


 

Ein Dankeschön des EBW Bad Tölz

 

Erste Dankeschön-Tour des EBW Bad Tölz: ehrenamtliche Bildungs-Mitarbeitende in den Gemeinden wurden zu einer pro-bono-Fahrt zum Münchner Flughafen eingeladen. Flughafen-Rundfahrt mit Fernwehmomenten und interessanten Zahlen (von München aus starten 100 Airlines zu 257 Zielen in 73 Ländern bei etwa 1300 Starts und Landungen täglich), Mittagessen im Airbräu und Abschluss in der Flughafenkapelle mit Flughafenseelsorger Stefan Fratzscher, der spannend von  seiner vielfältigen Arbeit berichtet hat. Staufrei ging es wieder nach Hause und großes Lob kam aus vielerlei Munde für dieses besondere Dankeschön: Es solle nicht wieder 30 Jahre dauern, bis ein solches Unternehmen wiederholt werden sollte.

 


"... das war knapp!"

Der neue Vorstand des EBW Bad Tölz (von links): Sandra Büttner, Dr. Walter Steinbach, Martin Steinbach, Christane Brunner, Martin Reents und Matthias Striebeck;

Eine gute Bilanz des Evangelischen Bildungswerkes Bad Tölz (EBW) konnte dessen Vorsitzender, Dr. Walter Steinbach, bei der Mitgliederversammlung vorlegen. Ein Aufatmen war vernehmbar, als Schatzmeisterin Sandra Büttner berichten konnte, dass die Fördergrenze von 10.000 Teilnehmerlehreinheiten (TLE) im Jahr 2016 mit 10.003 gemeldeten TLE's nur knapp übersprungen wurde. Der ehrenamtlich geführte Verein hat damit wieder Anspruch auf staatliche Fördermittel. Zuletzt erhielt das EBW 8.500 EUR. Dadurch ist es möglich, Bildungsarbeit für Erwachsene gemeinsam mit Gemeinden durchzuführen.  

Auch die Meldung und Übersicht der verschiedenen Bildungsveranstaltungen in den Kirchengemeinden über die "Evangelischen Termine" funktioniert mittlerweile, konstatierte Johannes Hütz als EDV-Administrator, soll aber künftig noch verbessert und vereinfacht werden. Die Neuwahlen für die nächsten drei Jahre erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Martin Reents, (Miesbach); 2. Vorsitzender: Dr. Walter Steinbach (Ebenhausen); Schatzmeisterin: Sandra Büttner (Bad Tölz); Beisitzer: Christiane Brunner (Holzkirchen) und Pfarrer Matthias Striebeck (Neuhaus). Als Mitglied qua Amt gehört Dekan Martin Steinbach ebenfalls dem Vorstand an.


 Johannes Hütz und die "Evangelischen Termine"

Es ist nicht so, dass Johannes Hütz als Vertrauensmann des Kirchenvorstands Neuhaus und als Präside der Dekanatssynode und im Dekanatsausschuss ehrenamtlich unterbeschäftigt wäre. Jetzt hat er noch eine weitere Aufgabe übernommen: Mit seinen ausgezeichneten EDV-Kenntnissen unterstützt der pensionierte Leiter der Landwirtschaftsschule das Dekanat und seine Gemeinden im Erfassen, Darstellen und Verarbeiten der "Evangelischen Termine" auf den Homepages der Kirchengemeinden. Diese Termine können nicht nur auf den Gemeindeseiten für örtliche Veranstaltungen werben, sondern auch überregional nach Themenbereichen dargestellt und zusammengeführt werden. Vor allem das Evangelische Bildungswerk wird von dieser Arbeit profitieren, aber auch die Kirchenmusik könnte das tun. Das Dekanat und das ebw danken Herrn Hütz sehr für diese hilfreiche Unterstützung.