Geretsried plant seine Zukunft

Eine breite Pinnwand voller hilfreicher Gedanken: Im Bild von links: Bürgermeister Michael Müller, ein Vertreter der Geretsrieder Feuerwehr, Wolfgang Nagel vom Kirchenvorstand und Pfarrer Dr. Theo Heckel

Es war ein interessanter Abend für den Kirchenvorstand und die geladenen Gäste: Im Rahmen der laufenden externen Gemeindeberatung wollte der Kirchenvorstand hören, welche Sicht Außenstehende in Geretsried auf die Evangelische Kirchengemeinde hätten. Der Bürgermeister, der Feuerwehrkommandant, die Betreiberin einer Kulturbühne, Vertreter der Landsmannschaften, der Vorsitzende des katholischen Bildungswerks ... "Welche Stärken unserer Kirchengemeinde sehen Sie?",  "auf welche Entwicklungen in der Stadt sollte die Kirchengemeinde mit ihrer Arbeit reagieren?", "welche Gebäude der Kirchengemeinde nehmen Sie wahr?", wurden sie gefragt. Das Ergebnis war aufschlussreich: Die Petruskirche mit ihrer attraktiven Architektur im Zentrum des neuen Geretsried wurde als Chance gesehen, die Versöhnungskirche dagegen als ein eher etwas abgelegenes "Taufzentrum". Die Integration der Bürger einer schnell wachsenden, aber traditionsarmen Kommune sollte der Kirchengemeinde angelegen sein, wünschte man sich. Die Offenheit der verantwortlich Mitarbeitenden für die Belange der Gesellschaft wurde dabei immer wieder lobend herausgestellt. SAuch ein externer "Ort der Stille" in einer Ladenstraße oder im Einkaufszentrum wurde angeregt. Es war eine breite Pinnwand voller hilfreicher Gedanken, Anregungen und Wahrnehmungen, die dem Kirchenvorstand am Ende der Veranstaltung zur Weiterarbeit blieben.