Kirchengemeinden unterstützen Flüchtlingshelferkreise

 

Bei der Mitgliederversammlung des Evangelischen Bildungswerks Bad Tölz ging es diesmal – neben den üblichen Regularien – um Möglichkeiten der Kirchengemeinden, die örtlichen Asylhelferkreise zu unterstützen. Beim „Best Practice“ – Ideenaustausch berichtete der Jugendliche Michael Sörgel über die Initiative der Jugendgruppe in Lenggries, die mit verschiedenen Angeboten auf Flüchtlinge zugegangen ist, und mit diesen ein Fußball-Turnier organisiert hat. "Das hat unsere Gruppe zusammengeschweißt" resümierte Sörgel.
Jörg Vogel aus Icking berichtete, dass die Kirchengemeinde auf Grund ihrer günstig gelegenen Räumlichkeiten zu einer Art Asyl-Zentrum geworden ist. Die Gemeinde bot hier Fortbildungen u.a. zum interkulturellen Dialog an. Die interkulturellen Themen werden der Gemeinde bleiben, auch wenn viele Flüchtlinge wieder umgesiedelt werden.
Erwin Braukmann stellte die Initiative „Fahrradwerkstatt“ in Wolfratshausen vor. 180 Helfer im Helferkreis. Die Kirchengemeinde unterstützte die Initiative, indem sie die Werkstatt versicherungsrechtlich unter das Dach der Diakonie Oberland stellte und ein offizielles Spendenkonto für die Unterstützer führte. Die Teestube der Kirchengemeinde Miesbach stellt Martin Reents vor. Hier werden durch interkulturelle Begegnung speziell Sprache und Integration gefördert.
Auch in der KG Neuhaus werden die Konten des Helferkreises unter dem Dach der Kirche geführt. Hier ist zudem die Kirchengemeinde selbst die Initiatorin der Asylhilfe gewesen und bietet u.a. Sprachkurse mit Kinderbetreuung und Kirchenasyl an. Unter dem Dach der Kirche hat sich zudem die Flüchtlingsband „Aphasia“ gegründet.