Kommen und Gehen im Dekanat

 

Einige Personalwechsel haben die Kirchengemeinden des Dekanats im Sommer und Herbst zu verzeichnen. Das Positive dabei: Bis auf zwei vakante, halbe Stellen sind die Gemeinden des Dekanats ab September 2018 gemäß des Stellenplans wieder vollzählig besetzt.

Verlassen werden die Kirchengemeinde Holzkirchen die Religionspädagogin Christina Haag und die Kirchengemeinde Kochel Pfarrerin Antonia Janßen. Wiederbesetzt werden konnte dagegen die 0,5 Klinik- und Altenheimseelsorgestelle in Bad Tölz mit Pfarrerin Elisabeth Hartenstein.  Nach zwei Jahren auf einer gemischten Schul- und Gemeindestelle in Holzkirchen, wechselt Religionspädagogin Christina Haag auf eine ganze Schulstelle im Dekanat München. Gerne erinnert sich Christina Haag an ökumenische Kinderbibeltage, die Martinsfeier, an verschiedene Familiengottesdienste, die Eindrücke aus der Konfirmandenarbeit mit über 80 Konfis. Schwierig war allerdings, die Arbeit in Gemeinde und Schule so zu organisieren, dass auch noch genügend Zeit für Privates blieb. Auf einer reinen Schulstelle wird das künftig leichter möglich sein.

Pfarrerin Antonia Janßen zieht es nach München, an die Andreaskirche im Prodekanat München-Süd. Die in Ingolstadt aufgewachsene Pfarrerin hat in München und Hamburg Theologie studiert und anschließend ein halbes Jahr im Presse- und Öffentlichkeitsreferat der Landeskirche praktiziert. Nach ihrem Vikariat in München-Moosach kam sie 2013 nach auf die 0,5 Stelle Kochel II. Hier hat sie nicht nur erste Erfahrungen als Pfarrerin sammeln können, sondern auch während der Vakanz der 1. Pfarrstelle souverän 8 Monate lang das ganze Pfarramt geleitet. In ihre Wirkungszeit in Kochel fiel auch die Geburt ihrer Zwillinge, die mittlerweile 3 Jahre alt sind.

Die Lücke auf der 0,5 Stelle Klinik- und Altenheimseelsorge in Bad Tölz füllt künftig Pfarrerin Elisabeth Hartenstein:  Die gelernte Krankenschwester und studierte Theologin stammt ursprünglich aus der kurhessischen Landeskirche. Bedingt durch die Berufungen ihres Mannes als Professor für Altes Testament an die theologischen Fakultäten nach Hamburg und München, führte der Weg der Pfarrerin aber über die nordelbische Kirche zuletzt nach Bayern. Hier war Frau Hartenstein als Pfarrerin in der Gemeinde Unterhaching tätig. In der Seelsorge an den Kliniken und Altenheimen in Bad Tölz verbindet Frau Hartenstein künftig ihre beiden Berufe miteinander und freut sich auf die neue Aufgabe.