... und da bin ich dahoam

Herbststimmung in Benediktbeuern: Beim Abschied von Pfarrerin Janßen rückten selbst herbstliche Sonnenstrahlen die Familie noch einmal ins rechte Licht.

Kochel. Pfarrerin Antonia Janßen hat sich mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Kochel schweren Herzens von "ihrer" Kirchengemeinde verabschiedet. Über "Heimat" hat sie sich aus dem Blick einer weiterziehenden Pfarrerin in ihrer Predigt Gedanken gemacht: "Ich bin die Antonia und da bin ich dahoam" - zitierte sie die Idents des Bayerischen Fernsehens. Sie sei gerne in Kochel und Benediktbeuern gewesen und habe da erstmals wieder Heimat gefunden, meinte Pfarrerin Janßen, zusammen mit ihrem Mann, ihren Eltern und den Zwillingen Luise und Mathilde. Nun sei es aber Zeit, Neues zu wagen ... und deshalb mache sie sich wehmütig, aber auch zuversichtlich in die St. Andreas-Gemeinde nach München-Fürstenried auf. Dekan Martin Steinbach verabschiedete die Pfarrerin im Gottesdienst: in den fünfeinhalb Jahren habe Pfarrerin Janßen in Kochel einiges angestoßen aber auch viel gelernt, zuletzt auch während der Vakanz der ersten Pfarrstelle und beim Bau der neuen Orgel in Kochel. Auch der katholische Pfarrer Heiner Heim, Bürgermeister Thomas Holz, Pfarrer Dr. Urs Espeel für das Pfarrkapitel und die Kirchenvorsteher Liesel Gust und Dr. Hermann Tebbe bedauerten den Abschied von Pfarrerin Janßen und wünschten ihr und der Familie für die anstehenden Herausforderungen Gottes Segen.