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Herzlich willkommen

im evangelischen Dekanat Bad Tölz! 

Hier die aktuellen Nachrichten aus dem Dekanat:

 

 

Die Hagia Sophia in Berlin

Ein Gedanke zur Zeit

 

In Berlin entsteht etwas weltweit Einmaliges: Juden, Christen und Muslime bauen gemeinsam ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden. Ein Haus des Gebets und der Lehre. Ein Haus der Begegnung für Menschen verschiedener Religionen und auch für die, die den Religionen fernstehen. „House of One“ wird der Name dieses Gebäudes sein – ein gemeinsames Haus, das dem Reichtum der religiösen Traditionen Raum bietet.

Aus heutiger Sicht könnte das „House of One“ und die ihm zugrundeliegende Vision die neue „Hagia Sophia“ werden. Im Gegensatz zu der im Jahre 532 errichteten Hagia Sophia des Kaisers Justinian im heutigen Istanbul. Denn derzeit bemächtigt sich große Torheit dieser byzantinischen Kathedrale: Entgegen ihrer Jahrhunderte alten Widmung der „Heiligen Weisheit“ wird dieser Prachtbau jetzt als Insignie türkischen Machtgehabes missbraucht.

Holzkirchner Pfarrstellen in der Zweitausschreibung

Schade. Auf die erste Ausschreibung der beiden Pfarrstellen Holzkirchen I + III gab es nur je eine Bewerbung. Nach der bevorstehenden Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Dörrich (Ruhestand) und Pfarrerin Doris Wild (auf die 0,5 Servicestelle "Segen" in München) im September wird es deshalb noch ein bisschen dauern, bis die beiden Vakanzen wieder besetzt sind. Auf Wunsch des Kirchenvorstands, der dieses Mal das Wahlrecht hat, werden die Stellen im September-Amtsblatt erneut ausgeschrieben. Bleibt zu hoffen, dass sich weitere geeignete Berwerber*innen für die beiden interessanten Stellen im schönen Holzkirchen finden und der Kirchenvorstand im November endlich wieder Nachfolger*innen für die vakanten Stellen benennen kann.

"Wanderkonferenz" am Walchensee

 

Sie dient dem gegenseitigen Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre: Die sommerliche Wanderkonferenz der Pfarrer*innen und Diakon*innen im Dekanat. Diesmal lud Pfarrerin Elke Binder zur Konferenz in ihre Gemeinde an den Walchensee - auf die Halbinsel Zwergern zum Kirchlein St. Margareth. Das 1344 geweihte Gotteshaus wurde im Auftrag der Augustiner-Chorherren des Klosters Schlehdorf erbaut, später barockisiert, galt aber 1807 bei der Säkularisation als "entbehrlich". Heute gehört das idyllisch am See gelegene Gotteshaus dem Freistaat Bayern.

Nach der Corona-Zeit tat allen Beteiligten die Begegnung mit den Kolleg*innen an der frischen Luft ausgesprochen gut. 

Neue Pfarrerin für Bad Wiessee

Sie hält künftig in Bad Wiessee den Eingang zur Kirchengemeinde offen: Pfarrerin Sabine Arzberger 

Neue Pfarrerin in Bad Wiessee wird Sabine Arzberger. Die 54-jährige Theologin wurde nach ihrer Vorstellung durch Dekan Martin Steinbach vom Kirchenvorstand einstimmig gewählt und wird ihr Amt zum 1. November 2020 antreten. "Arzberger" ist übrigens kein unbekannter Name in der Gemeinde Bad Wiessee, war doch der Vater der jetzt neubestimmten Pfarrerin von 1979 bis 2003 ebenfalls Pfarrer der derzeit noch etwa 1000 Protestanten umfassenden Gemeinde. Sabine Arzberger war zuletzt als geschäftsführende Pfarrerin fast 20 Jahre in der Stephanusgemeinde in Mchn-Nymphenburg tätig

Bevormundung in Corona-Zeiten

Ein Gedanke zur Zeit

 

Seit dem Ende des Lockdowns in der Coronakrise werden Menschen weltweit „bevormundet“. Im wahrsten Sinne des Wortes: Mit der Pflicht, an bestimmten Orten einen Schutz vor ihrem Mund (und der Nase) zu tragen. 

Das aber, was eigentlich nur ein Stück Stoff ist, empfinden manche als „Bevormundung“ auch im übertragenen Sinn: Sie fühlen sich wie Unmündige behandelt, die ihre eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst entscheiden dürfen. Deshalb begehren sie auf gegen diese Bevormundung. Sie rücken zusammen und legen die Masken ab – bei Demonstrationen in den Städten oder Partys an Seen und Flüssen.

Aber ist diese gesetzliche Pflicht zur „Bevormundung“ in Coronazeiten auch wirklich Bevormundung? Sind dann nicht alle Gesetze Bevormundung?

Kalli Müller ist nur einer ...

Ein Gedanke zum Sonntag Trinitatis

 

Karl Müller (38) ist Angestellter in einem großen Ingenieurbüro. Sein Chef schätzt ihn, denn er ist strebsam, sehr konzentriert und zielorientiert. Was Herr Müller anpackt, bringt er zügig zu einem guten Ergebnis.

Der „Kalli“, wie ihn die Freunde nennen, spielt im örtlichen Verein Fußball. Nicht gerade begnadet und mit mäßiger Kondition, aber fair. Am wichtigsten ist ihm ein guter Mannschaftsgeist.

Herr Müller hat auch Familie: Seine Frau und drei Kinder mögen es, dass der Papa immer gerne etwas unternimmt, dass er auch mal bei den Hausaufgaben hilft und selbst vor dem Staubsauger nicht zurückschreckt.

Karl Müller ist nur eine Person, auch wenn ihn sein Chef, seine Fußballkameraden und seine Familie ganz unterschiedlichen beschreiben würden.

Am kommenden Sonntag feiern wir Christen das Fest „Trinitatis“ ...

Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Unterstützung

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde ist ein Zyklon am 20. Mai mit starkem Regen und Sturm in Indien und Bangladesch auf Land getroffen. Das Ausmaß der Schäden wird erst schrittweise klar. Sowohl die Evakuierungen vor dem Sturm als auch die jetzt nötige Hilfe werden durch die Corona-Pandemie erschwert. „Der Sturm war ungewöhnlich heftig und trifft die Menschen mitten in der Corona-Pandemie ...

Große Besorgnis der Christen im Hl. Land

Die Pläne der neuen israelischen Regierung, das Westjordanland zu annektieren, bereitet den Bischöfen der christlichen Kirchen im Hl. Land große Sorgen. In einem gemeinsamen Aufruf wendet sich das Konzil der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen im Hl. Land an die Schwestern und Brüder in aller Welt. Auch der Bischof der Partnerkirche unseres Dekanats, Sani Ibrahim Azar (Bild), gehört zu den Unterzeichnern des gemeinsamen Aufrufs, den wir hier abdrucken:

"Infolge des Stillstands des Friedensprozesses im Mittleren Osten zwischen Israelis und Palästinensern gibt es etliche Pläne in Israel, einseitig das Westjordanland zu annektieren. Dieses Ansinnen wird hauptsächlich von Fraktionen des rechten Flügels unterstützt und wirft ernsthafte Fragen auf bzgl. der Erreichbarkeit eines friedlichen Abkommens, um den Jahrzehnte andauernden Konflikt zu beenden ...

CORONA: Erste Pfarrkonferenz nach der Kontaktbeschränkung

 

Wenig Gesicht aber viel vorschriftsmäßiges Verhalten zeigte sich auf dieser Pfarrkonferenz - auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes  (v.l.:) Die Pfarrer*innen auf Abstand in der Miesbacher Apostelkirche; Auch der Geschäftsführer der Diakonie Oberland, Stefan Helm, konnte aus seinem Arbeitsbereich berichten; Zum Abschluss gab es ein Dankeschön-Körbchen von Dekan Martin Steinbach mit Spezialitäten aus den Gemeinden: Schmecket und sehet!

Der Tag des "Antrittsbesuchs" des neuen Regionalbischofs Christian Kopp im Dekanat Bad Tölz war ursprünglich anders geplant: Pfarrkonferenz, Mittagessen mit Vertretern aus Politik und Ökumene, Gespräche mit Jugend und Partnerschaftsbeauftragten und am Abend ein Dekanatsempfang für den neuen Regionalbischof und die Kirchenvorsteher*innen der zwölf Gemeinden. Corona hat diese Planung durchkreuzt. Möglich blieb allein die Pfarrkonferenz in Miesbach. Gut und wichtig dabei der Austausch aller Beteiligten über das Thema „Corona in unserer Gemeinde“, das ungemein viel Kreativität und Engagement in dieser schwierigen Zeit an den Tag legte.

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