Erzieher/in oder Heilpädagogen/in gesucht

Die Diakonie Oberland sucht für ihre zweigruppige Kindertagesstätte in Geretsried/Stein zum 1. September 2017 eine/n Erzieher/in oder Heilpädagogen/in (20 - 40h/Woche)

In der kleinen Einrichtung mit viel Gestaltungsmöglichkeit und einem großen Garten werden Kinder im Kindergartenalter betreut und gefördert. Träger und Team ermöglichen Inklusion und suchen daher eine Fachkraft, die sie in dieser Aufgabe unterstützt. Die Mitarbeitenden und Verantwortlichen freuen sich über eine Fachkraft, die ihre Ideen und Fähigkeiten in die Einrichtung einbringen möchte. Sie können sich auch gerne vorab telefonisch informieren.

Bewerbungen an: Frau Jutta Michel, Kindertagesstätte der Diakonie, Steiner Ring 159, 82538 Geretsried/Stein; Tel.: 08171 /  92 55 73; E-Mail: kita@diakonie-oberland.de; www.diakonie-oberland.de

Woran glaubst du?

Ein Gedanke zur Zeit

Am Hauptbahnhof wechselt er das Gleis zum Anschlusszug. Er hat es eilig. Da stolpert ein Betrunkener auf ihn zu und verstellt ihm den Weg. Mit seiner Bierflasche tippt er dem Fahrgast auf die Brust und fragt ihn: Glaubst Du an Gott? Der Reisenden hatte mit allem gerechnet – nur nicht mit dieser Frage. Was soll er sagen? Zum Diskutieren ist keine Zeit, ein blöder Spruch fällt ihm nicht ein. Er macht es kurz und sagt: Ja, ich glaube schon …! Er will weiter. Da macht ihm der Betrunkene Platz und ruft hinterher: „Mensch, hast Du es gut …!“

Ja, ich glaube schon … - in dieser Woche stellt sich auch die ARD mit ihrer Themenwoche Menschen in den Weg und fragt nach: Woran glaubst Du? Denn die Zeit ist vorbei, in der die Religion, in die man hineingeboren wurde, die Antworten einfach vorgegeben konnte.

Große und Kleine Prüfung für das kirchenmusikalische Nebenamt

Susanne Mayer und Dr. Andreas Schulze an der Orgel der Segenskirche in Holzkirchen

Susanne Mayer, langjährige Organistin in der Kirchengemeinde Holzkirchen absolvierte erfolgreich die „Große Fachprüfung“ und Dr. Andreas Schulze aus Walchensee die „Kleine Fachprüfung“ im Fach Orgel. Vorbereitet durch eigenen Fleiß und die Tölzer Dekanatskantorin, Elisabeth Göbel, legten beide Kirchenmusiker ein beeindruckendes Zeugnis ihres Könnens an der Orgel ab.

Der Hl. Geist hat die Kraft, aus der Traurigkeit herauszuführen

Pfingstbotschaft des bayerischen Landesbischofs und EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm

Pfingsten. Ausschnitt aus dem Altarbild der Apostel Petrus Kirche in Neuhaus

Der Heilige Geist hat die Kraft, Menschen aus der Traurigkeit zu führen, so der bayerische Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm in seiner Pfingstbotschaft. 50 Tage nach Ostern sei der Heilige Geist wie ein Brausen über die Jünger Jesu gekommen, die nach Tod, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu alleine zurückgeblieben waren. „Sie machten die Erfahrung, dass eine Kraft kommt, die sie nicht erwartet hatten.

Der Heilige Geist, so Bedford-Strohm, wirke heute nicht nur in glücklichen Momenten und Festgottesdiensten, sondern auch „in den Dunkelheiten, die wir in der Welt und in unserem persönlichen Leben erfahren“.

Bedford-Strohm erinnerte an den Anschlag auf koptische Christen vor zehn Tagen in Ägypten, bei dem auch Kinder im Kugelhagel starben. „Wir können die Pfingstbotschaft nicht hören, ohne all das Leiden an uns heranzulassen, das gerade Christen in ganz unterschiedlichen Teilen der Welt in diesen Zeiten trifft. Sie sind Opfer von Menschen, die meinen, sie täten Gott mit ihrem Morden einen Dienst. Obwohl das, was sie tun, die größte Gotteslästerung ist, die man sich vorstellen kann.“

Dekanatssynode zum Thema Islam

 
„Islam und Christentum sind verschiedene Religionen und werden es bleiben“, stellte Kirchenrat Dr. Rainer Oechslen auf der Frühjahrssynode des Dekanats Bad Tölz fest. Aber er ergänzte diese Aussage mit einer grundlegenden Feststellung: „Durch die uns verbindende Liebe zu Gott und zum Nächsten können wir voneinander lernen und miteinander im Frieden leben“!
Oechslen ist der Islambeauftragte der bayerischen Landeskirche. Mit seinem Vortrag gelang es ihm, die Synodalen zu einem unverkrampfteren Miteinander der beiden Religionen zu ermuntern und zum besseren gegenseitigen Verständnis beizutragen. „Unser Gott und euer Gott sind eins. Und ihm sind wir ergeben“ – steht im Koran zu lesen ...

50 Jahre ökumenischer Studienkurs und Nagelkreuzzentrum

Neuhaus-Josefstal. Seit 50 Jahren lädt die Evang.-Luth. Kirche in Bayern aus allen Kirchen Nord-, Süd-, Mittel- und Osteuropas Delegierte zum ökumenischen Studienkurs ins Studienzentrum nach Josefstal (Schliersee-Neuhaus) ein. In diesem Jahr stand unter den ca. 40 TeilnehmerInnen der verschiedensten Kirchen der europäischen Ökumene das Thema "Versöhnung" im Mittelpunkt. Anlass für dieses Thema war das 50-jährige Jubiläum der Übergabe des Nagelkreuzes von Coventry an das Studienzentrum in Josefstal. Dies wurde zusammen mit den europäischen Gästen in einem besonderen Festakt am Sonntag "Misericordias Domini" gefeiert. 

Ostergrüße aus unserer Partnerkirche

 
Liebe Freunde,
Christus ist auferstanden…. Christus ist wahrhaftig auferstanden.
Als Christus von den Toten auferstanden ist, überwand er nicht nur den Tod, sondern auch die Angst. Angst ist ein erbitterter Feind für uns Menschen.  Wir als Teil eure Partnerkirche aus Ramallah, wünschen wir euch eine gesegnete Osterzeit. Eine Zeit ohne Angst, eine Zeit, die mit Hoffnung und Vertrauen auf ein besseres Leben blickt, eine Zeit, die uns das Verständnis füreinander als Teil des einen Leibes Jesu Christi bringt, mit unseren unterschiedlichen Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Bedürfnissen.
Obwohl es nicht einfach war dieses Jahr Ostern zu feiern, vor allem nach den Angriffen an Palmsonntag auf die Kirchen in Ägypten, feierten und beteten wir mit großer Freude und Vertrauen. In unseren Gebeten gedachten wir auch euch. Möge uns der auferstandene Herr durch diese Tage führen, hin zu einem Leben voller Vertrauen und Hilfe für unsere Gemeinschaft. Gott ist Frieden,

Rev. Imad Haddad
The Evangelical Lutheran Church of Hope
P.O.Box 162
Ramallah, Palestine (via Israel)

Mühsame, aber ersprießliche Gartenarbeit

Wir erleben momentan die schönste Zeit im Jahr: Im Garten hat die Arbeit begonnen, von der Hermann Hesse sagt: „Ich bin nicht ungern der Sklave meines Gartens. Die Arbeit macht mich sehr müd und ist etwas zuviel, aber mitten in alledem, was die Menschen heut tun, fühlen, denken und schwatzen, ist es das Klügste und Wohltuendste, was man tun kann.

Von einem Garten berichtet auch die biblische Ostergeschichte. Maria Magdalena weint am leeren Grabe Jesu. Sie befürchtet, man habe den Leichnam ihres Meisters gestohlen. Da wird sie angesprochen, und meint, es sei der Gärtner. Ob er etwas Genaueres weiß?

Ein Satz neuer Altarbibeln

VertreterInnen der 12 Kirchengemeinden stellten sich gemeinsam mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Dekan Martin Steinbach (links) mit den neuen Altarbibeln dem Pressefotografen Matthias Krinner

Einsatz zeigte unsere Regionalbischöfin, Susanne Breit-Keßler, allemal: Bei ihrer Rundreise durch die Zwölf (Pro-) Dekanate im Kirchenkreis München/Oberbayern brachte sie als Geschenk je einen Satz neuer Altarbibeln für alle Kirchengemeinden mit. Es handelt sich dabei um die revidierte Lutherbibel 2017, die für das Jubiläumsjahr der Reformation überarbeitet wurde und neu erschienen ist. In Bad Tölz überreichte Breit-Keßler die Altarbibeln den Mitgliedern der 12 Kirchenvorstände, die im Rahmen eines Dekanatsempfangs geladen waren. Launig erzählte die Regionalbischöfin über ihre ersten spannenden Bibelerfahrungen im Kindergottesdienst, die sich dann im theologischen Examen gewinnbringend verwerten ließen. Sie bat die Gemeinden, die Bibeln in den Gotteshäusern auch so auszulegen, dass sie von den Besuchern offener Kirchen auch gelesen werden könnten. 

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