Der Wechsel fördert die Entwicklung

 

Ist der Mensch eher für die Arbeit geschaffen oder für die Ruhe? Eine Glaubensfrage, die sich manchem nach den Ferien angesichts aufgetürmter Stapel in vernachlässigten Büros oder des wieder unerbittlich tönenden Schulgongs existentiell stellt. Die überfüllten Ferienorte und das Wohlbefinden angesichts von Dolce Vita scheinen eine klare Antwort zu geben.  

Der Naturforscher Charles Darwin würde allerdings bevorzugen, das Wort „geschaffen“ durch „entwickelt“ zu ersetzen. Die Lebewesen wurden aufgrund seiner Forschungsergebnisse nicht final geschaffen, sondern haben sich den äußeren Umständen angepasst und entwickelt, sonst hätten sie nicht überlebt.

10 Jahre Jugendaustausch mit Palästina

 

Gäste des zehnjährigen Austauschjubiläums waren neben vielen anderen (von links): Delegationsleiter Dafer Kassis (Beit Sahour), Dekanatsjugendreferent Volker Napiletzki (Organisation), Dekanatsjugendreferentin Marion Münsterer, Pfarrer Florian Gruber, Diakonin Michaela Kleemann (Organisation), Dekan Martin Steinbach, Pfarrer Samer Azar (Amman) und Pfarrer Martin Voß.

Ein besonderes Highlight im 500. Jubiläumsjahr der Reformation erwartete die Jugendlichen unseres Dekanats und die 19 Jugendlichen unserer Partnerkirche ELCJHL (Evang.-Luth. Kirche in Jordanien und im Heiligen Land). Unter der Leitung von Michaela Kleemann, Volker Napiletzki und Dafer Kassis traf man sich in Neukirchen bei Coburg, um mit Gleichaltrigen aus Malaysia, Papua Neuguinea, Tansania und Ungarn –

Die Argulakirche und das Immobilienkonzept in Miesbach

 

Das Miesbacher Gemeindehaus ist in die Jahre gekommen und bedarf der Sanierung. Doch bevor sich der Kirchenvorstand Gedanken über das „wie“ gemacht hat, hat ein „Gemeindehausteam“ die Bedürfnisse und Wünsche der Gruppen gesammelt, die sich im Gemeindehaus treffen. Mit sehr viel positiven Äußerungen wurde das Haus bedacht, aber auch mit Äußerungen wie diesen: „Der Jugendraum im Keller ist muffig und fußkalt“, “Wir waren einmal da – das war gruselig“, „Das Foyer ist viel zu klein und zu kalt.“

In die Überlegungen spielte bald auch die Argulakirche in Hausham mit hinein – zweites Standbein der Kirchengemeinde. Sie ist noch älter und sanierungsbedürftiger als das Gemeindehaus in Miesbach.

Delegation aus Jerusalem zu Gast in Bad Tölz

(oben links:) Die Gruppe aus Jerusalem am Tegernsee. Daneben Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich mit Pfarrer Azar im Gespräch; (Bild unten links:) Abend der Begegnung vor der Gästeunterkunft in Haunleiten und daneben Luftballonstart nach dem Familiengottesdienst in Lenggries.

Eigentlich sollten es 23 Personen sein, am Vorabend der Begegnung hat sich aber entschieden, dass die Delegation aus der palästinensischen Gemeinde in Jerusalem nur 10 Gäste umfassen wird. Mit Pfarrer Ibrahim Azar an der Spitze besuchten die Gäste zwischen 5 und 70 Jahren die Partnergemeinden in Kochel, Lenggries und Bad Tölz. Am "Abend der Begegnung" vor dem DAV-Quartier in Haunleiten (nahe Bad Tölz), in dem die Gruppe untergekommen war, hat sich zu dem noch ein weiterer prominenter Gast angesagt: Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich,

Rundfunkgottesdienst mit Sportpfarrer Martin Voß aus Bad Wiessee

Am Sonntag, den 30. Juli 2017, startet wieder die BR-Radltour 2017, dieses Mal in Gunzenhausen. Dazu wird es am Festplatz in Gunzenhausen einen Open-Air-Gottesdienst geben. Dieser Gottesdienst von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr wird live sowohl vom Deutschlandfunk als auch von BR1 übertragen. Die Predigt wird von Pfarrer Martin Voß gehalten, der nebem seinem Amt als Gemeindepfarrer in Bad Wiessee auch Sportpfarrer der bayerischen Landeskirche ist.

Besuch aus Riga

Treffpunkt Tölzer Johanneskirche:  Dekan Martin Steinbach begrüßt die Gäste aus Riga mit ihren Gastgebern der Evang. Kirchengemeinde Holzkirchen

Mitchristen aus Riga in Lettland haben bei einem Besuch in Bad Tölz auch dem Evangelischen Dekanat Bad Tölz einen Besuch abgestattet. Die vierköpfige Delegation stammte aus der Partnergemeinde der Evangelischen Kirchengemeinde in Holzkirchen und absolvierte unter der Leitung der Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Bärbel Oloff, ein interessantes Programm im Bayerischen Oberland.  

Ein freudiger Tag in Kochel

Im Bild von links: Dekan Martin Steinbach; Pfr. Heiner Heim; Pfrin. Andrea Klopfer; Pfr. Dr. Matthias Binder; Diakon Hubertus Klingebiel; Pfrin. Elke Binder; Pfr. Martin Hoepfner; Pfrin. Kathrin Klinger; Pfrin. Ann-Sophie Hoepfner; KV Dr. Hermann Tebbe; Vertrauensfrau des KV, Liesel Gust; Pfrin. Antonia Janssen; stellvertr. Dekan Florian Gruber und Pfr. Julian Lademann;

Die erste Pfarrstelle von Kochel ist wieder besetzt. Dekan Martin Steinbach führte in der vollbesetzten Evangelischen Kirche das neue Pfarrersehepaar Dr. Matthias und Elke Binder in ihr neues Amt ein.

Ein Orden für den Bischof

Ein Gedanke zur Zeit

Er hat ihn ganz sicher verdient, wie alle 1650 noch lebenden „Ordensgeschwister“ mit ihm. Der bayerische Landesbischof Bedford-Strohm erhält als „ehrende Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern“ den bayerischen Verdienstorden. Jetzt steht der Landesbischof also in einer Reihe mit Kardinal Marx, Franz Beckenbauer und Veronika Ferres. Aber ist diese Auszeichnung auch wirklich nach dem Geschmack des Leiters der Evangelischen Kirche in Deutschland?

Vor drei Monaten berichtete die Presse ausführlich über anstehende Ermittlungsverfahren von ausschließlich bayerischen  Staatsanwaltschaften gegen katholische und evangelische Pfarrer. Der Vorwurf: "Gewährung von Kirchenasyl“.

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