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Herzlich willkommen

im evangelischen Dekanat Bad Tölz! 

Hier die aktuellen Nachrichten aus dem Dekanat:

 

 

Ab 1. März ein neuer Dekan in Bad Tölz

Die evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Bad Tölz bekommen zum 1. März 2021 einen neuen Dekan. Pfarrer Heinrich Soffel wird zu diesem Zeitpunkt die Nachfolge von Dekan Martin Steinbach antreten, der zum 31. Januar 2021 in den Ruhestand geht. Regionalbischof Christian Kopp sagt zur Wahl: „In Pfarrer Heinrich Soffel bekommen die Evangelischen im Dekanat Bad Tölz einen Menschen mit einem großen Herz für alle Menschen, mit Weitblick und viel Lust auf die Gestaltung kirchlicher Zukunftsfragen.“

Pfarrer Soffel ist seit 2004 als geschäftsführender Pfarrer in Pfarrkirchen in Niederbayern tätig. Er war dort sehr engagiert in diakonischen Fragen und für die Dekanatsjugend im Dekanat Passau. Der gebürtige Münchner hat in München und Erlangen Evangelische Theologie studiert und als Vikar in Waldkraiburg, anschließend in Erlangen-Frauenaurach, Rehlingen und Pfarrkirchen als Gemeindepfarrer gearbeitet.

Am Gemeindezentrum Miesbach beginnen die Bauarbeiten

 

Ein Traum der Kirchengemeinde Miesbach beginnt, Wirklichkeit zu werden. Die Arbeiten für das neue Gemeindehaus haben begonnen. Nachdem die Kirchengemeinde die schadstoffbelastete Filialkirche in Hausham veräußert hat, konzentriert sich das Gemeindeleben künftig auf den Standort Miesbach, der optisch und vom Raumangebot deutlich aufgewertet und damit zukunftsfähig aufgestellt wird.

Auszeichnung für ein Tölzer Inklusionsprojekt

Viel Prominenz bei der Preisverleihung an die jugendlichen Cafehaus-Betreiber: (Vorne von links) Projekt-Initiatorin Sabine Richter, sowie die Schüler*innen Jasmin, Benedikt und Robert, die von Diakonie-Bayern-Vorstandsmitglied Sabine Lindau den Scheck überreicht bekommen. Dahinter (v.l.) Diakon Stefan Helm, Diakonie Oberland, Projekt-Initiatorin Tanja Rudolph, 2. Bürgermeister Michael Lindmair, Dekan Martin Steinbach, Pfarrer Johannes Schultheiß und 1. Bürgermeister Dr. Ingo Mehner. 

Das Inklusions-"Cafe Miteinand" hat den 3. Platz beim bayerischen Diakoniepreis gewonnen. Ein Jahr nach seiner Gründung darf sich das Projekt den unter 24 Bewerbern ausgelobten und mit 1000.- € dotierten Preis auf seine Fahnen schreiben. Die beiden Initiatorinnen des Cafes, Tanja Rudolph und Sabine Richter, freuten sich mitsamt ihrem Team riesig über diese Auszeichnung. Ihr Ziel ist, für Jugendliche mit Handicap echte gesellschaftliche Teilhabe zu erreichen. Derzeit arbeiten acht Schülerinnen und Schüler im Cafe, bereiten die Frühstücksangebote zu, bedienen die Kundschaft, kassieren, spülen und räumen wieder auf. Unterstützt werden sie von einem Stamm von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde. "Alle gemeinsam würden viel Leben in das ohnehin schon gut genutztes Gemeindehaus bringen," so Dekan Martin Steinbach in seiner Begrüßung, "und hätten das Cafe Miteinand mit seinem Thema Inklusion zu einem Aushängeschild der Gemeinde profiliert."

Ein Willkommen den neuen Mitarbeitenden

 

In diesem Jahr den zweiten "Willkommenstag" für neue Mitarbeitende im Dekanat veranstalteten Erzieherin Martina Hohenreiter, Dekanatssekretärin Annette Weber und Dekan Martin Steinbach. Und dieses Angebot, das das Dekanat für seine 12 Gemeinden zentral durchführt, wird von den unterschiedlichen Berufsgruppen gerne angenommen. Vor allem im Kindertagesstättenbereich gibt es viele "Neue", aber auch eine Pfarramtssekretärin und eine Mesnerin mischten sich unter die Anwesenden. Fragen wie diese, wofür "Evangelische Kirche" steht, oder mit welchen Erwartungen sich Mitarbeitende bei ihr bewerben, standen im Vordergrund. Und einen besonderen Segen gab es in der Abschlussrunde für jede Einzelne, die sich, wie einst der biblische Abraham, auf Neues eingelassen hat und mit ihrer Arbeit anderen zum Segen werden möchte.

Hoher Besuch bei der Dekanatssynode im Herbst

Der Regionalbischof von München und Oberbayern, Christian Kopp, ließ es sich nicht nehmen, seinen wegen Corona ausgefallenen Antrittsbesuch im Dekanat zur diesjährigen Herbstsynode nachzuholen. Mit seinem Input zur Zukunft kirchlicher Arbeit gelang es ihm, den Synodalen in ihren Überlegungungen zur Umsetzung des Landeskirchlichen Prozesses PuK (Profil und Konzentration) einen Motivationsschub mit auf den Weg zu geben. "Was kann gemeinsam mit mehr Qualität oder mit entlastender Funktion vorangebracht werden?" Bei den Überlegungen der Gemeinden, welche Aufgaben sie in ihren Regionen in den nächsten Jahren auf sich zukommen sehen, war viel Gestaltungsfreude und der Wille zur Zusammenarbeit zu spüren. Die Überlegungen sind auch inhaltliche Vorarbeit zur neuen Landesstellenplanung, die im Frühjahr 2021 in den Dekanaten aufschlagen wird.

Impulse aus dem Müllcontainer

Ein Gedanke zu Erntedank

Caro K. und Franzi S. haben sich strafbar gemacht. Sie haben „containert“. Sie sind nachts auf den Hof einer Supermarktkette eingedrungen, haben einen Abfallcontainer geöffnet und weggeworfenes Obst, Gemüse und Joghurt zum eigenen Verzehr entwendet. Die Polizei hat sie erwischt, ein Gericht hat sie verurteilt.

Juristisch ist die Sache klar. Moralisch aber trifft die Schuld nicht Caro und Franzi. sie weisen mit ihrem Containern vielmehr auf einen schweren Missstand in unserem Land hin: Weltweit werden täglich 4600 Kilokalorien Nahrungsmittel pro Kopf erzeugt – weit mehr als ausreichend für alle Menschen - aber nur 2000 kcal davon werden tatsächlich verzehrt. Bei uns in Deutschland werden pro Kopf (!) 81 kg Lebensmittel in Privathaushalten weggeworfen, weitere 56 kg pro Kopf gehen in der Industrie und im Handel verloren. Auch die Fleischproduktion schmälert deutlich die pflanzlich erzeugten Kalorien. Und selbst die Landwirtschaft muss schon Nahrungsmittel vernichten, wenn die Ware nicht dem Schönheitsideal des Endverbrauchers entspricht.

Gegen diese Missstände gibt es kein Patentrezept. Aber eines ist klar:

Pfarrer Wolfgang Dörrich und Pfarrerin Doris Wild verlassen Holzkirchen

Pfarrer Wolfgang Dörrich und Pfarrerin Doris Wild in der Mitte - umrahmt von Dekan Martin Steinbach, Seniora-Pfarrerin Anika Sergel-Kohls, Pfarrer Gottfried Doll und Pfarrer Peer Mickeluhn (von links).

Nach fast 11 Jahren in Holzkirchen wurde Pfarrer Wolfgang Dörrich zum 30. September in den Ruhestand verabschiedet. Der erfahrene Pfarrer hat in seiner Amtszeit einiges in der Kirchengemeinde bewegen können: So fiel die Einweihung des Thomashauses in seine Amtszeit, das alte pestizidbelastete Gemeindehaus wurde mit Unterstützung der Marktgemeinde durch einen modernen Neubau mit Kinderkrippe ersetzt, auch die Sanierung des Kirchturms gelang dank vieler Spenden. Traurig war der Abschied von der St. Michaelskapelle in Dietramszell, für die die finanziellen Sanierungsaufwändungen in keinem Verhältnis mehr zur seltenen Nutzung stand. Wesentlich für den Pfarrer waren daneben die Begegnungen mit den Menschen. Ihre Vielfalt an Gaben, die gemeinsame Arbeit im Weinberg Gottes und die vielfach erwiesene menschliche Nähe stimmten den künftigen Ruheständler im Rückblich tief dankbar.

Auch Pfarrerin Doris Wild wurde im gleichen Gottesdienst nach 16 Jahren (mit familiären Unterbrechungen) von der Gemeinde verabschiedet.

CORONA: Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr outdoor

 

Ob auf der großen Wiese im Park, in der Fußgängerzone, am Seeufer oder direkt auf dem Kirchplatz hinter der Kirche – viele der 12 evangelischen Kirchengemeinden im Dekanat planen ihre Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr an außergewöhnlichen Orten. Weil dicht gedrängte Kirchenbänke an Heiligabend unter Corona-Bedingungen nicht möglich sind, werden viele Kirchengemeinden zu Weihnachtsgottesdiensten unter freiem Himmel einladen.

Landesbischof Bedford-Strohm: „Ich möchte, dass in diesem Jahr jede und jeder einen Weihnachtsgottesdienst besuchen kann, der das will. Weil unsere Kirchen bei den nötigen Sicherheitsabständen zu eng sind, gehen wir raus! Das Licht der Weihnacht wird in diesem Jahr auf vielen Wiesen und Plätzen erstrahlen. Vielleicht werden wir lange Unterhosen anziehen müssen, aber es werden hoffentlich besonder

Herbstliche Berggottesdienste

Herbstlicher Berggottesdienst auf dem Blomberg bei Bad Tölz

Der sonnige Herbst lädt ein und die Corona-Pandemie hilft noch ein wenig nach: In der dritten Jahreszeit finden wieder etliche Gottesdienste im Freien statt: Ob auf dem Freiplatz hinter der Kirche, ob im Kurpark, am See oder auf dem Berg - viele Angebote locken die Christen zu einer Andacht an besonders schönen Plätzen. Unter den beiden Links: https://www.berggottesdienste.de/ oder https://www.kircheimgruenen.de/ finden Sie die Angebote der Dekanatsgemeinden. 

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