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Herzlich willkommen im evangelischen Dekanat Bad Tölz! 

Hier die aktuellen Nachrichten aus dem Dekanat

 

Pfarrerin Anna Ammon in Kochel eingeführt

Seit September 2019 ist die vakante 0,5-Pfarrstelle in Kochel wieder besetzt. Am 8. September wurde Pfarrerin Anna Ammon vom stellvertretenden Dekan im Dekanat Bad Tölz, Pfarrer Florian Gruber, in der evangelischen Kirche in Kochel in ihren neuen Dienst eingeführt. Pfarrerin Ammon studierte zunächst Sonderpädagogik und Theologie in Würzburg sowie anschließend „Volltheologie“ in München mit dem Ziel des kirchlichen Examens.

KiTa-Geschäftsführer gesucht ...

Der Evang. Luth. Verwaltungsverbund der Dekantsbezirke Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein (K.d.ö.R.) mit seinen Verwaltungsstandorten in Rosenheim und Traunstein betreut insgesamt 43 selbständige Kirchengemeinden mit 37 Kindertagesstätten und 3040 Plätzen.

Wir suchen einen

bevollmächtigten Geschäftsführer (m/w/d)

für mehrere Kindertagesstätten

in kirchengemeindlicher Trägerschaft

am Verwaltungsstandort Rosenheim

Die evangelischen Kirchengemeinden Bad Tölz, Wolfratshausen, Geretsried und Ebenhausen mit insgesamt 15.922 Gemeindegliedern liegen im Bereich des Dekanatsbezirkes Bad Tölz.

Die Kirchengemeinde Bad Tölz ist Träger einer etablierten integrativen Einrichtung in Bad Tölz mit 114 Plätzen und derzeit 29 Mitarbeitenden und hat im Herbst 2019 eine Trägerschaft für eine neue Einrichtung in Bad Heilbrunn mit zunächst 25 Plätzen übernommen. Die Kirchengemeinde Wolfratshausen betreibt zwei integrative Einrichtungen mit gemeinsamer Leitung mit 130 Plätzen und derzeit 25 Mitarbeitenden. Die Kirchengemeinde Ebenhausen ist Träger einer Kindertagesstätte mit Einzelintegration, 75 Plätzen und derzeit 10 Mitarbeitenden und die Kirchengemeinde Geretsried betreibt eine integrative Einrichtung mit 75 Plätzen und derzeit 12 Mitarbeitenden.

Auf Nadia Abi Haidar folgt Diakon Stefan Helm

Zum Nachfolger der Geschäftsführerin der Diakonie Oberland, Frau Nadia Abi Haidar wurde jetzt Herr Diakon Stefan Helm berufen. Der 51-jährige war seit 2007 Geschäftsführer der Fachstelle Kirche und Handwerk beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Ev.-Luth. Kirche in Bayern (kda Bayern). Er wird sein Amt im November antreten. Die Diakonie Oberland ist das Diakonische Werk für die Dekanate Weilheim und Bad Tölz (Landkreise Weilheim, Bad Tölz, Garmisch, Landsberg und Miesbach sowie der südliche Teil des Landkreises Starnberg). Zu ihren Arbeitsfeldern gehört die Kirchliche allgemeine Sozialarbeit (KASA) mit Beratungsstellen in Weilheim, Geretsried, Bad Tölz und Garmisch, außerdem Migrations-, Flüchtlings- und Integrationsberatung in den Landkreisen Weilheim und Landsberg, Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Weilheim und eine Kindertagesstätte in Geretsried-Stein.

Nürnberger Dekan Christian Kopp wird neuer Regionalbischof in München und Oberbayern

Christian Kopp (54) wird neuer Regionalbischof im Kirchenkreis München und Oberbayern. Das hat der Berufungsausschuss gestern nach Anhörung der Synodalen im Kirchenkreis München beschlossen. Kopp wird seinen Dienst am 1. Dezember 2019 antreten als Nachfolger von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die zum 30.11.2019 in den Ruhestand tritt.

Christian Kopp: „Ich freue mich sehr auf die Arbeit im großen Kirchenkreis München und Oberbayern. Mich prägt der Respekt vor den gefundenen Lösungen anderer und die Überzeugung: Gemeinsam geht es besser. In meinen bisherigen Begegnungen habe ich an vielen Orten in Oberbayern eine lebendige und phantasievolle evangelische Kirche wahrgenommen. Intensiv pflegen möchte ich weiter den guten Kontakt zu den Geschwistern in der Ökumene und den anderen Religionsgemeinschaften.“

Kopp, gebürtiger Regensburger, war von 2003 - 2012 Pfarrer an der St. Georgskirche in Nürnberg-Kraftshof. Seit September 2013 ist er Dekan im Dekanatsbezirk Nürnberg-Süd. Er ist verheiratet mit Pfarrerin Julia Rittner-Kopp.

Ein gelungener Kirchentag

2400 Veranstaltungen, 200 Orte, fünf Tage - und ganz viele Begegnungen. Das war der Kirchentag in Dortmund. Und immer mal wieder ist man Gemeindegliedern aus dem Dekanat über den Weg gelaufen, hat sich zufällig in einer Kneipe getroffen oder ist miteinander in der Schlange vor der Veranstaltungshalle gestanden. Die Zeit ist leider blitzschnell vorbei gegangen. Aber sie war randvoll gefüllt und inspirierend, anspruchsvoll und heiter, andächtig und provokant, politisch und musisch.

So hat auf Einladung des Ratsvorsitzenden der Bürgermeister von Palermo, Leoluca Orlando, eindringlich vom Kampf gegen das Sterben auf dem Mittelmeer und für ein Recht auf Rettung aus Seenot und auf Asyl gesprochen. Die Hoffnung bleibt, dass auch 2 Wochen danach seine Worte gehört werden, z.B. von seinem Landsmann Matteo Salvini im Kampf gegen die Sea-Watch Kapitänin Carola Rackete.

Aber das war nur ein Thema. Ein kurzer Film spiegelt Impressionen von diesem Kirchentag, den jede/r Teilnehmer/in so erleben konnte, wie es ihr/ihm wichtig war.

Abschied von der Diakonie Oberland

Die Geschäftsführerin der Diakonie Oberland, Frau Nadja Abi Haidar, übernimmt zum 1. Oktober 2019 die Leitung der soziotherapeutischen Einrichtung Ludwigsbad in Murnau. Damit beendet sie nach 12 Jahren erfolgreicher Arbeit ihre Geschäftsführung der Diakonie Oberland, in der die beiden Dekanate Bad Tölz und Weilheim ihre diakonische Arbeit bündeln. Es war Frau Abi Haidar in ihrer Amtszeit immer ein Anliegen, die Diakonie Oberland als selbständige Einrichtung zu führen - im Interesse der Gemeinden beider Dekanate, und das Gemeinschaftswerk nicht in benachbarten Sozialkonzernen aufgehen zu lassen. Dies ist ihr gelungen. Näheres über die "Diakonie Oberland" finden Sie hier. Die Verabschiedung der Geschäftsführerin erfolgt am Donnerstag 19. September um 16 Uhr in der Apostelkirche in Weilheim.

Der Himmel ist kein Ort

Ein Gedanke zu Christi Himmelfahrt

(Bild: Das jüngste Gericht - Sixtinische Kapelle Rom)

Dass ein Mensch in den Himmel gehoben wird, ist mir vertraut. Nikki Lauda zum Beispiel. Anlässlich seines Todes vor gut einer Woche wurden die herausragenden Leistungen dieses „Rennfahrergottes“ noch einmal hervorgehoben. Auch andere Sport-, Musik- und Filmstars werden gerne mal vergöttert und in ihren Leistungen bewundert, als kämen sie von einem anderen Stern.

Auch, dass Menschen sich selbst in den Himmel heben, ist mir nicht fremd. Donald Trump, dieses „extrem stabile Genie“, wie er sich neuerdings bezeichnet, ist einer von ihnen. Auch von Wladimir Putin, Viktor Orban, Recep Erdogan und anderen Autokraten ist zu vermuten, dass sie sich selbst „zur Rechten Gottes“ sehen und damit über jegliche Kritik erhaben.

Morgen feiern wir aber, dass Gott seinen Sohn Jesus in den Himmel aufgenommen hat.

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