Pfarrkonvent im Kloster Plankstetten

 

Zum diesjährigen Pfarrfamilienkonvent trafen sich die Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Familien im Kloster Plankstetten. Die Pflege der Gemeinschaft und der gemeinsame Erfahrungsaustausch sind für alle KollegInnen, die sich oft eher als Einzelkämpfer in ihren Gemeinden erleben, von großer Bedeutung. Ein herzlicher Dank erging deshalb von allen Teilnehmenden an Pfarrer Georg Bücheler, Pfarrerin Annika Sergel-Kohls und das Vorbereitungsteam, dass sie dem Pfarrkapitel wieder zwei unbeschwerte Tage zum Auftanken ermöglichten. Höhepunkte der gemeinsamen Aktivitäten waren diesmal eine gemeinsame Kanutour auf der Altmühl, geistliche Impulse im Klosterhof und eine abendliche Stadtführung durch Berching.

Neuer Verwaltungsverbund Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein

In den vergangenen Jahren hat sich durch verschiedene Entwicklungen, Gesetzesänderungen und Verordnungen ein erhöhter Verwaltungsaufwand für die Kirchengemeinden entwickelt. Aus diesem Grund gründen die drei Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein, nach gründlicher Vorarbeit und Beschlussfassung durch ihre Gremien, an den Verwaltungsstandorten Rosenheim und Traunstein einen rechtsfähigen Zweckverband. Dieser soll für die Erfordernisse der derzeit 43 Kirchengemeinden qualitative, vergleichbare und nachhaltige Dienstleistungen gewährleisten. Der Zweckverband kann, so die Überzeugung in den Dekanaten, z.B. in Bau- und IT-Fragen die Gemeinden in ihrem Verwaltungshandeln noch besser entlasten und sich durch eine zukunftsfähige Arbeitsteilung, einen gemeinsamen Haushalts- und Stellenplan auszeichnen. Durch Beschluss des Dekanatsausschusses gehören dem Vorstand des Zweckverbands für das Dekanat Bad Tölz Dekan Martin Steinbach als geborenes Mitglied an, sowie Pfarrer Florian Gruber als Vorsitzender eines Kirchenvorstand und Thomas Nether als ehrenamtliche Person.

Der Geist, der uns verändert

Ein Gedanke zur Zeit

Die Bibel berichtet schon auf ihren ersten Seiten von Vergehen und Verbrechen. Adam und Eva brechen geltende Gesetze, später erhebt sich ihr Sohn Kain gegen seinen Bruder Abel und erschlägt ihn. Würde man die dazu biblisch angegebene Bevölkerungszahl von gerade mal vier Personen wörtlich nehmen, die damalige Kriminalitätsstatistik wäre schwindelerregend hoch. Da hat es der deutsche Innenminister deutlich besser. Er verkündete letzte Woche für unser Land den niedrigsten Stand aller Straftaten seit der Wiedervereinigung. Diese positive Nachricht widerspricht unserem Gefühl, dass man sich „nicht mehr hinaustrauen könne“, dass Flüchtlinge dieses Land verrohen und Jugendliche keine Grenzen mehr kennen würden.

"Haben Sie Mut zum Wegwerfen!"

 

Pfarrkonferenz und die Sekretärinnen der Kirchengemeinden des Dekanats waren eingeladen zu einem gemeinsamen Besuch des Landeskirchlichen Archivs in Nürnberg. Auch wenn die Busfahrt etwas lang war, der Besuch hat sich für alle gelohnt. Frau Dr. Andrea Schwarz, die Leiterin des Archivs machte mit ihrem unterhaltsamen und humorvollen Vortrag Lust auf gelegentlich verstaubte Angelegenheiten: Wo und wie Archivalien und Unterlagen am besten zu lagern seien, wie lange das zu geschehen habe und welche Unterstützung Archivmitarbeiter den Gemeinden anbieten könnten, alles war dabei. Und auch die Aufforderung, Dinge einfach wegzuwerfen, die nichts im Archiv verloren hätten, kam gut an bei den ZuhörerInnen.

Kirche outdoor

 Gottesdienst der Gemeinden aus Lenggries, Kochel und Bad Tölz auf dem Blomberg

Zu Himmelfahrt versammeln sich die Gemeinden des Dekanats traditionell im Freien und feiern dort Gottesdienst. Und obwohl der Wetterbericht inmitten der Schönwetterperiode für diesen Feiertag Regen angesagt hatte, blieb der Himmel weißblau und lud die Gemeindeglieder freundlich an besondere Orte im Oberland ein. Mit Posaunenbläsern, Akkordeons, Alphörnern und Chören wurde das Lob Gottes angestimmt, mal eher traditionell mal familiär wurden die Gottesdienste gefeiert. Schön, an diesem besonderen Tag Gottesdienst und Gottes gute Schöpfung miteinander genießen zu können.

Bunt wie der Regenbogen

 

Fünfzehn Jahre machen nun die „Rainbow Gospel Voices“ in Miesbach unter der Leitung von Kantorin Andrea Wehrmann schon besondere Chormusik: Zeit für ein Jubiläumskonzert in der Apostelkirche. Der Zustrom an begeisterten Hören war absehbar so groß, dass schon die Generalprobe der Öffentlichkeit zugänglich und gut besucht war. Und wer kam, brauchte es nicht zu bereuen: Es war ein regenbogenbuntes Konzertprogramm mit traditionellen und teilweise neu arrangierten Gospelklängen, afrikanischen und modernen Popsongs. Auch die bunte Choreographie und Altersmischung des Chores entsprach den Regenbogenfarben der Halstücher und Krawatten der Choristen.

Dekanatsjugendkonvent in Königsdorf

 

Zahlreiche Beteiligung, bestes Wetter, kurze Nächte und allseits gute Stimmung, so präsentiert sich der Frühjahrskonvent der Jugendlichen im Dekanat. Und mit einem für alle Teilnehmenden interessanten Thema konnte der Leitende Kreis des Konvents aufwarten: Digitalisierung. Der Referent Victor Tietze (22). aus Wolfratshausen kam aus den eigenen Reihen, ist mittlerweile in der IT - Branche tätig und in seinem Unternehmen zuständig für Datensicherheit. Es gelang ihm, leicht verständlich einen großen Bogen zu spannen von den Möglichkeiten, die Digitalisierung bietet, dem "wie" der Datenübertragung, der Sicherheit dieser Daten bis hin zu der Datenverwertung in den Sozialen Netzwerken.

Geschäftsführung für Kindertagesstätten

Konferenz der Kindergartenträgervertreter und Leiterinnen in Bad Tölz: (von links:) Diakon Wilfried Dietsch, Fachberaterin Friederike Siebers, Geschäftsführer Jochen Knöchel, Kindergartenleiterin Julia Krüger und Pfarrer Edzard Everts (beide Ebersberg) ... im Gespräch mit der Kindergartenleiterin der Arche Noah in Bad Tölz, Maria Girmann.

Unter der Leitung des Verwaltungsstellenleiters Diakon Wilfried Dietsch und der Fachberaterin Friederike Siebers traf sich die Konferenz der Trägervertreter und Leiterinnen der Kindertagesstätten im Dekanat. Hauptgesprächspunkt war die von der Evang. Verwaltungsstelle Rosenheim angedachte und angebotene Übernahme der Kindergartengeschäftsführung durch eine/n Mitarbeiter/in der Verwaltungsstelle. Jochen Knöchel, der eine solche Geschäftsführung für fünf Einrichtungen im Dekanat Rosenheim übernommen hat, berichtete gemeinsam mit der betroffenen Kindergartenleiterin Julia Krüger und dem zuständigen Pfarrer Edzard Everts (beide Ebersberg) über gute Erfahrungen und unterschiedliche Möglichkeiten. Das Modell, so waren sich alle Beteiligten einig, ermögliche prinzipiell eine Professionalisierung der Arbeit und führe zu einer Entlastung der Kindergartenleitung sowie des/der geschäftsführenden Pfarrers/Pfarrerin.

Jugend boomt

Es war ein erfreuliches Gespräch mit den Hauptberuflichen der Evangelischen Jugendarbeit im Dekanat. Gab es noch vor einigen Jahren gelegentlich Sorgen bzgl. der Teilnahme von Jugendlichen an Konventen sowie Grund- und Aufbaukursen, sind solche Angebote mittlerweile übervoll belegt. 84 (!) TeilnehmerInnen haben sich für den Dekanatsjugendkonvent Ende April zum Thema Digitalisierung angemeldet, die Jugendbegegnung in Palästina ist mit 18 Teilnehmenden und 5 LeiterInnen ausgebucht, auch die Sommerfreizeit in Korsika ist es und das Pfingstzeltlager für Kinder in Königsdorf fast. Auch die Zahl der Mitarbeitenden für Freizeiten ist konstant hoch. Zwei weitere Beobachtungen fielen in diesem Gespräch mit den Dekanatsjugendreferenten Dieter Hoff und Marion Münsterer sowie mit der Dekanatsjugendpfarrerin Wild Doris auf: Jugendliche in den Gemeinden treffen sich gerne wieder "einfach so", zum Ratschen und Spielen und ohne große Programmangebote. Erfreulich auch die zweite Beobachtung: auch kleinere Gemeinden wie z.B. Kochel, Neuhaus und Lenggries verfügen wieder über wahrnehmbare Jugendarbeit, so sie gewollt und in der Gemeinde gefördert wird.

"Hauptsache: gesund!?"

Zur "Woche für das Leben"

In der gegenwärtig stattfindenden „Woche für das Leben“, wollen katholische und evangelische Kirche Impulse beisteuern zum Thema „Schwangerschaft und Pränataldiagnostik“. „Hauptsache gesund!“ – so sind sich Eltern und Gratulanten nach der Geburt eines Kindes oft einig. Was aber, wenn das Kind nicht gesund zur Welt kommt? Nach anfänglichem Erschrecken und sicher auch einer Zeit der Trauer haben Eltern sich dieser Herausforderung gestellt. Haben das Kind mit seinem Handicap geliebt und sich nach Kräften dafür eingesetzt – unter manchem Verzicht. Sie konnten sich über kleine Erfolge in der Entwicklung ihres Sprösslings freuen und durften spüren, dass auch das Kind, je nach dem Grad seiner Einschränkungen, Freude in bestimmten Situationen empfinden und zeigen konnte. Der Wunsch „Hauptsache gesund!“ hat sich für diese Eltern relativiert.

Heute ist für werdende Eltern vieles schwieriger geworden. Mit den Möglichkeiten zur vorgeburtlichen Untersuchung des Embryos...

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