Kalli Müller ist nur einer ...

Ein Gedanke zum Sonntag Trinitatis

 

Karl Müller (38) ist Angestellter in einem großen Ingenieurbüro. Sein Chef schätzt ihn, denn er ist strebsam, sehr konzentriert und zielorientiert. Was Herr Müller anpackt, bringt er zügig zu einem guten Ergebnis.

Der „Kalli“, wie ihn die Freunde nennen, spielt im örtlichen Verein Fußball. Nicht gerade begnadet und mit mäßiger Kondition, aber fair. Am wichtigsten ist ihm ein guter Mannschaftsgeist.

Herr Müller hat auch Familie: Seine Frau und drei Kinder mögen es, dass der Papa immer gerne etwas unternimmt, dass er auch mal bei den Hausaufgaben hilft und selbst vor dem Staubsauger nicht zurückschreckt.

Karl Müller ist nur eine Person, auch wenn ihn sein Chef, seine Fußballkameraden und seine Familie ganz unterschiedlichen beschreiben würden.

Am kommenden Sonntag feiern wir Christen das Fest „Trinitatis“ ...

Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Unterstützung

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde ist ein Zyklon am 20. Mai mit starkem Regen und Sturm in Indien und Bangladesch auf Land getroffen. Das Ausmaß der Schäden wird erst schrittweise klar. Sowohl die Evakuierungen vor dem Sturm als auch die jetzt nötige Hilfe werden durch die Corona-Pandemie erschwert. „Der Sturm war ungewöhnlich heftig und trifft die Menschen mitten in der Corona-Pandemie ...

Große Besorgnis der Christen im Hl. Land

Die Pläne der neuen israelischen Regierung, das Westjordanland zu annektieren, bereitet den Bischöfen der christlichen Kirchen im Hl. Land große Sorgen. In einem gemeinsamen Aufruf wendet sich das Konzil der Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen im Hl. Land an die Schwestern und Brüder in aller Welt. Auch der Bischof der Partnerkirche unseres Dekanats, Sani Ibrahim Azar (Bild), gehört zu den Unterzeichnern des gemeinsamen Aufrufs, den wir hier abdrucken:

"Infolge des Stillstands des Friedensprozesses im Mittleren Osten zwischen Israelis und Palästinensern gibt es etliche Pläne in Israel, einseitig das Westjordanland zu annektieren. Dieses Ansinnen wird hauptsächlich von Fraktionen des rechten Flügels unterstützt und wirft ernsthafte Fragen auf bzgl. der Erreichbarkeit eines friedlichen Abkommens, um den Jahrzehnte andauernden Konflikt zu beenden ... <--break->Dieser Konflikt wird weiter schwelen, und vielen unschuldigen Menschen in einem Kreislauf von Gewalt, Tragödien und Ungerechtigkeit das Leben kosten.

CORONA: Erste Pfarrkonferenz nach der Kontaktbeschränkung

 

Wenig Gesicht aber viel vorschriftsmäßiges Verhalten zeigte sich auf dieser Pfarrkonferenz - auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes  (v.l.:) Die Pfarrer*innen auf Abstand in der Miesbacher Apostelkirche; Auch der Geschäftsführer der Diakonie Oberland, Stefan Helm, konnte aus seinem Arbeitsbereich berichten; Zum Abschluss gab es ein Dankeschön-Körbchen von Dekan Martin Steinbach mit Spezialitäten aus den Gemeinden: Schmecket und sehet!

Der Tag des "Antrittsbesuchs" des neuen Regionalbischofs Christian Kopp im Dekanat Bad Tölz war ursprünglich anders geplant: Pfarrkonferenz, Mittagessen mit Vertretern aus Politik und Ökumene, Gespräche mit Jugend und Partnerschaftsbeauftragten und am Abend ein Dekanatsempfang für den neuen Regionalbischof und die Kirchenvorsteher*innen der zwölf Gemeinden. Corona hat diese Planung durchkreuzt. Möglich blieb allein die Pfarrkonferenz in Miesbach. Gut und wichtig dabei der Austausch aller Beteiligten über das Thema „Corona in unserer Gemeinde“, das ungemein viel Kreativität und Engagement in dieser schwierigen Zeit an den Tag legte.

CORONA: Wieder Gottesdienstfeiern möglich

 

Ab 10. Mai 2020, dem Sonntag "Kantate", dürfen in den Gemeinden des Dekanats wieder Gottesdienste gefeiert werden. Es bedarf dazu für jede Kirche eines "Hygienekonzeptes", das 2 m Abstand zwischen den Gottesdienstbesuchern  fordert, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Verwendung von Liedzetteln statt Gesangbüchern und das Desinfizieren der Hände. Auf die Feier des Abendmahles wird in den meisten Gemeinden bis Pfingsten verzichtet.

Ehepaar Huber neue Stelleninhaber in Neuhaus

Besetzungsrecht hatte der Landeskirchenrat und er schlug dem Kirchenvorstand in Neuhaus für die Besetzung der 1. Pfarrstelle die Bewerber Ilka und Andreas Huber aus Füssen vor. Nach der Vorstellung des Theologenehepaars durch Dekan Martin Steinbach votierte der KV einstimmig für den landeskirchlichen Vorschlag und freute sich sehr, dass die Pfarrstelle künftig wieder mit einem Stellenteilerehepaar besetzt wird. Ilka Huber, Jahrgang 1976 und gebürtig in Bamberg, hat in Neuendettelsau und Marburg studiert, Andreas Huber, gleicher Jahrgang und geboren in Augsburg, hat neben Neuendettelsau und Marburg noch in Leipzig studiert und ein Auslandsjahr am Lutheran College in Chennai (Indien) verbracht. Das Ehepaar, das mit seinen zwei Kindern im Alter von 7 und 9 Jahren ins Neuhauser Pfarrhaus einziehen wird, teilt sich seit 9 Jahren die 3. Pfarrstelle an der Christuskirche in Füssen.

CORONA: Einführung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Der Moment ohne den "Mund- Nasenschutz": für das Einführungsfoto präsentierten sich Dekan Martin Steinbach, Ehefrau Nicole Schricker, der neue Pfarrer Matthias Schricker und die Vorsitzende des Lengrieser Kirchenvorstands, Sabine Weiß dem Fotografen kurz ohne "MNS". 

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit - so entschied der Lenggrieser Kirchenvorstand verantwortungsbewusst - soll unser neuer Pfarrer eingeführt werden, damit die Hygienevorschriften in Zeiten von Corona auch eingehalten werden können. Und so war es dann auch: Lediglich der Kirchenvorstand als Vertreter der Gemeinde, die Vakanzvertreter für die Schar der Pfarrerskolleg*innen und die Ehefrau als Vertreterin der Familie wohnten der Einführung von Pfarrer Matthias Schricker in der Waldkirche Lenggries bei. Da der Zuspruch von Gottes Segen aber nicht unbedingt Öffentlichkeit braucht, war es dann doch ein herzliches Willkommen und ein familiärer Rahmen, in dem der neue Pfarrer von Dekan Martin Steinbach für seinen Dienst an der Kirchengemeinde Lenggries eingesegnet wurde.

CORONA: € 16.000.- für Lebensmittelgutscheine

Weil die Tölzer Tafel wegen CORONA schließen musste, wandte sich Sozialarbeiterin Ilka Öhrlein an Dekan Martin Steinbach mit einem Hilferuf: Etliche Familien und Alleinstehende bräuchten jetzt besondere Unterstützung. Ein Spendenaufruf von Dekan Steinbach in der Gemeinde und über den Tölzer Kurier erbrachte das stolze Ergebnis von ca. 16.000 €.  440 Gutscheine á € 25.- konnten in der Tafel-Schließzeit Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden, ca. 5000.- € gehen noch als Spende an die Tafel.

CORONA: Kirche online

 

Die Corona-Krise befördert die Online-Kreativität der PfarrerInnen im Dekanat: Predigten zum anklicken oder nachlesen auf den Homepages der Gemeinden, Gottesdienste per YouTube sonntags ins Wohnzimmer, Angebote für Kinder … alles was machbar war, war auch geboten. Den Vogel schoss Pfarrer Johannes Schultheiß ab, der mit Akrobatik und Jonglagen kurze geistliche Impulse beisteuerte und insgesamt 40 Videos ins Netz stellte. Teilweise bis zu 800 Aufrufe konnte er für seine Beiträge verzeichnen.

Gedenken an den Todesmarsch aus Dachau

"Hier führte in den letzten Kiregstagen im April 1945 der Leidensweg der Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau vorbei ins Ungewisse" - steht auf den 22 Mahnmalen entlang der Route des Todesmarsches von Dachau nach Waakirchen zu lesen.

Vor 75 Jahren, in den Abendstunden des 26. April 1945 begann für die ca. 12.000 Häftlinge  des Konzentrations-lagers Dachau und seiner Außenstellen die Evakuierung ins Ungewisse. In etlichen Hundertschaften wurden die KZ-Gefangenen auch durch Gemeinden unseres Dekanats in Richtung Alpen getrieben. Viele Häftlinge starben auf dem Weg an Erschöpfung und Krankheit oder wurden – hilflos am Boden liegend – von den SS-Mördern erschossen oder erschlagen. Der Sinn dieser Evakuierung bleibt umstritten. Sollte der Zug eine letzte Arbeitsreserve für die fiktive „Alpenfestung“ sein? War eine finale Vernichtung der Häftlinge geplant oder sollten diese dem Regime bei Kriegsende als Verhandlungsmasse dienen?

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