Pfarrkonvent in Gosau

 

Der Pfarrkonvent unseres Kollegiums im Evangelischen Dekanats Bad Tölz fand in diesem Jahr in der Evangelischen Enklave Gosau im Salzkammergut in Oberösterreich statt. Neben manch Geschichtlichem über Verfolgungen und Widerstände der Protestanten in dieser Region haben gemeinsame Unternehmungen und der rege Austausch das Miteinander der KollegInnen gestärkt - teils bis in die Nacht hinein. Der Konvent mündete am Sonntag in einen gemeinsamen Gottesdienst in der Evangelischen Pfarrkirche mit Ortspfarrerin Esther Scheuchl, die sich auch schon tags zuvor rührend um ihre bayerischen KollegInnen bemüht zeigte.

Mitri Raheb und Gideon Levy erhalten Olof-Palme-Preis

Pastor Mitri Raheb aus Bethlehem und der israelische Journalist Gideon Levy haben den schwedischen Olof-Palme-Preis 2015 für ihren «mutigen und unermüdlichen Einsatz gegen Besetzung und Gewalt» verliehen bekommen.

Raheb gehört als Pfarrer der Lutherischen Gemeinde in Bethlehem zur "Evang.-Luth. Kirche in Jordanien und im Hl. Land" (ELCJHL), der Partnerkirche des Evangelischen Dekanats in Bad Tölz. Er ist Gründer der Fachhochschule Dar-al-Kalima-Universität in Bethlehem, die sich mit ihren kreativen Studiengängen auf die besonderen Bedürfnisse der jungen Menschen im besetzten Palästina fokusiert.

Der mit Raheb gemeinsam ausgezeichnete Gideon Levy ist ein israelischer Journalist und bekannt als scharfer Kritiker der israelischen Besatzungspolitik in Palästina. Der mit rund 70'000 Euro dotierte Preis, der am 29. Januar in Stockholm überreicht werden wird, erinnert an den früheren schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme, der 1986 ermordet wurde.

Ute Neubauer neu am Tegernsee

Pfarrerin Ute Neubauer wird sich ab 1. Februar 2016 als Vertreterin der Evangelischen Kirche um die Reha-Patienten, Urlauber und Kurgäste am Tegernsee kümmern. Die 53-jährige Seelsorgerin ist in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen und hat zuletzt an der Abteikirche in Amorbach im Odenwald gewirkt.

Am 1. Advent in Bad Tölz:

Die bayerische Landeskirche eröffnet die 57. Aktion von „Brot für die Welt“ in diesem Jahr im Evangelischen Dekanat Bad Tölz. Oberkirchenrat Michael Martin aus München und Diakoniepräsident Michael Bammessel aus Nürnberg werden am Sonntag um 9.30 Uhr im Familiengottesdienst in der Johanneskirche um erste Spenden für die diesjährige Kampagne werben. Sie steht unter dem Motto „Satt ist nicht genug“ und fördert in Entwicklungsländern weltweit besonders Projekte zur gesunden Ernährung. Ein Team um Dekan Martin Steinbach hat diesen besonderen Gottesdienst für Jung und Alt vorbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde alle Gäste in das Evangelische Gemeindehaus zu einem Suppenbuffet, sowie zu Kaffee und Kuchen ein. Während die Erwachsenen kurze Infos zu den Aufgaben und Projekten von „Brot für die Welt“ erhalten, befassen sich die Kindergarten- und Schulkinder in verschiedenen Altersgruppen auf kreative Weise mit dem Thema.

Gesucht: Leiter/-in der Verwaltungsstelle Traunstein

Im Evang. Luth. Dekanatsbezirk Traunstein ist zum 1. März 2016 die Stelle eines Leiters/einer Leiterin der Verwaltungsstelle zu besetzen.
Die Verwaltungsstelle Traunstein erbringt Dienstleistungen für die 16 Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks und der Militärseelsorge sowie im Verwaltungsverbund mit den Dekanatsbezirken Bad Tölz und Rosenheim. Zum Dekanatsbezirk Traunstein gehören ca. 52.000 Evangelische in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein. Dienstvorgesetzter ist der Dekan.

"Kompetenzzentrum Bau" eingeweiht

 

Dekanin Hanna Wirth weihte am 11. November 2015 gemeinsam mit Ihren Kollegen Dekan Martin Steinbach aus Bad Tölz und Stellv. Dekan Thomas Schmeckenbecher aus Traunstein die neuen Räume des neu geschaffenen Kompetenzzentrum Bau ein.
Im Verwaltungsstellenverbund 10 (Rosenheim/Traunstein/Bad Tölz) ist seit dem 1. November das Kompetenzzentrum Bau mit Maria Hofmann-Laveuve, Katrin Franke und Richard Grassl auch personell besetzt. Rechtzeitig dafür wurde auch die umfangreiche Sanierung des Rückgebäude der Verwaltungsstelle Rosenheim in der Riederstr. 9 fertig gestellt

Auf dem Weg zum Kirchentag 2017

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin 2017 steht unter der Losung "Du siehst mich". Gemeinsam mit Kirchentags-Generalsekretärin Ellen Ueberschär und Markus Dröge, dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat die neue Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au das Motto der Öffentlichkeit vorgestellt. "Du siehst mich", das erkennt Hagar, eine junge Frau auf der Flucht, deren Geschichte im ersten Buch Mose erzählt wird. Die christliche Gewissheit, von Gott gehalten zu sein und daraus die Kraft zu schöpfen, auf Menschen zuzugehen und sie wirklich zu meinen, das ist als Losung ein kraftvolles Signal.

Stellung beziehen, Einmischen, Bewusstsein bilden

Pfarrer Dr. Mitri Raheb, Dr. Reiner Bernstein, Dekan Martin Steinbach, Judith Bernstein und Fuad Hamdan vor ca. 80 Zuhörern auf der Palästina-Synode des Dekanats (Foto: Birgit Botzenhart, Tölzer Kurier)

Sein 10-jähriges Jubiläum der Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Hl. Land (ELCJHL) beging das Dekanat mit einer offenen Synode und besonderen Gästen. Der Bethlehemer Pfarrer Dr. Mitri Raheb war der Einladung genauso gefolgt, wie Judith Bernstein und Fuad Hamdan von der jüdisch-palästinensischen Dialoggruppe in München und der Nahost-Historiker Dr. Reiner Bernstein. Einig waren sich die Referenten vor allem in der Einschätzung, dass die israelische Regierung mit ihrer bewussten Zersiedelung der palästinensischen Westbank und dem Mauerbau quer durch palästinensisches Gebiet völkerrechtswidriges Unrecht begehe und den Frieden in der Region aufs Spiel setze.

Gebet zum Partnerschaftssonntag

 

Zum Partnerschaftssonntag  mit unseren evangelischen Geschwistern in Jordanien und im Hl. Land (ELCJHL) am 11. 10. 2015 beten wir im Dekanat:

"Unser Gott, du hast uns Menschen als Deine Kinder geschaffen, als Schwestern und Brüder in dieser Welt. Dass diese Bestimmung schwer ist für angsterfüllte Menschen, wissen wir seit Kain und Abel. Deshalb bitten wir vor allem: stärke unser Vertrauen in Dich, dass Du für uns sorgst, dass wir unser Schicksal nicht selbst in die Hand nehmen und auf unsere Art und Weise lösen müssen.

Heute bitten wir besonders für unsere Brüder und Schwestern in Palästina und Israel. Wir wünschen Ihnen Frieden. Frieden, der auf Gerechtigkeit baut und ein Leben in Freiheit und existenzieller Sicherheit ermöglicht. Wir bitten dich, dass sich Menschen verschiedener Völker und Religionen als Geschwister begreifen und sich auch so begegnen können.

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