Dekanatssynode wählt den Dekanatsausschuss

Die Dekanatssynode hat in ihrer ersten Versammlung folgende Personen in den Dekanatsausschuss gewählt (von links):

Dr. Dieter Kaufmann, Geretsried; Dieter Hoff, Dekanatsjugendreferent; Pfarrer Peer Mickeluhn, Holzkirchen; Pfarrer Erwin Sergel, Miesbach, Pfarrer Martin Voß, Bad Wiessee; Christoph Hoffmann, Lenggries, Pfarrerin Elke Stamm, Ebenhausen; Tom Nether, Bad Tölz; Sandra Büttner, Bad Tölz; Birgit Kastenmüller, Holzkirchen und Johannes Hütz, Neuhaus. Auf dem Foto fehlt Betty Mehrer, Miesbach. Stellvertretender Dekan Florian Gruber und Dekan Martin Steinbach (rechts im Bild) sind "geborene" Mitglieder dieses Gremiums.

Der Dekanatsausschuss, der noch weitere Synodale in das Gremium berufen kann, vertritt die Synode zwischen deren zweimal im Jahr stattfindenden Zusammenkünften in allen wichtigen Fragen und hat von der Synode das Haushaltsrecht übertragen bekommen. 

Erste Tagung der neuen Dekanatssynode

 

Ein knappes halbes Jahr nach den Neuwahlen der Kirchenvorstände in den bayerischen Kirchengemeinden haben sich im Dekanat Bad Tölz die delegierten Synodalen unter den neuen KirchenvorsteherInnen zu ihrer ersten Dekanatssynode getroffen. Die Vorstellungsrunde der Synodalen fand bei warmem Sonnenschein im Freien statt, wobei sich die Delegierten aus den Dekanatsgemeinden unter den Aspekten „Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ kennenlernten:

Ordination von Katharina Pelikan Rigo zur evang. Pfarrerin

Katharina Pelikan Rigo, hintere Reihe, 2. v. links; Regionalbischöfin für München und Oberbayern, Susanne Breit-Keßler (1. Reihe Mitte)

"Priesterweihen hatten wir in Weyarn schon einige, aber an eine Ordination von einer ehem. Weyarner Gemeindebürgerin zur evangelischen Pfarrerin kann ich mich  nicht erinnern", meint Betty Mehrer, Mitglied  der Landessynode der ELKB für das Dekanat Bad Tölz und ebenfalls Weyarner Bürgerin.

Am 24. Februar 2019 wurde Katharina Pelikan, verh. Rigo in der Jubilatekirche in Waldperlach ordiniert und in ihren Dienst als Pfarrerin der ELKB eingeführt. Nach ihrem Abitur in Miesbach studierte die gebürtige Katholikin evang. Theologie in München und konvertierte zur evangelischen Konfession. Ihr Vikariat führte sie nach Traunreut in die Paulusgemeinde. Zukünftig wird sie in Bad Feilnbach die zweite Pfarrstelle der Kirchengemeinde Bad Aibling inne haben.

Katharina Pelikan ist die Tochter der ehem. Weyarner Schulleiterin Ruth Pelikan und des Weyarner Gemeinderatsmitglieds Klaus Pelikan. Wir wünschen ihr für ihren Dienst Gottes Segen!

1. Dekanatssynode der neuen Legislaturperiode

Die erste Sitzung der neuen Dekanatssynode findet am Samstag, den 16. März 2019 ab 9 Uhr in Bad Tölz statt. Sie beginnt mit einem Sakramentsgottesdienst in der Johanneskirche, bevor die Delegierten im Evangelischen Gemeindehaus zu Einführung, Vorstellung und Wahlen zusammenkommen. 37 KirchenvorsteherInnen aus den 12 Kirchengemeinden, zwölf PfarrerInnen und 7 weitere Berufene werden neben dem Dekan, dem stellvertretenden Dekan, sowie der Landessynodalin der neuen Synode angehören. Geleitet wird das Gremium von einem "Präsidium", in das neben dem Dekan zwei Mitglieder der Synode gewählt werden.

Mal ehrlich! - sieben Wochen ohne Lügen

Ein Gedanke zur Zeit

Dass meine Eltern am Abend noch eingeladen waren, war mir damals sehr recht: „sturmfrei“ und ein ausgezeichnetes Fernsehprogramm an diesem Abend. Aber das Vergnügen war auf einmal äußerst gefährdet. Der Vater hob den Zeigefinger und mahnte: „aber um 21 Uhr bist du im Bett!“ Um 21 Uhr lag ich tatsächlich im Bett – allerdings nur rund 30 Sekunden, dann saß ich wieder vor der Glotze. Als der Vater am nächsten Morgen fragte, meinte ich, ja, ich sei pünktlich zu Bett gegangen. Stimmte ja auch!?   

Es sind solche, aber auch andere Geschichten, die mich angesichts des diesjährigen Fastenmottos fragen lassen: Was ist Wahrheit? Was ist, wenn mir ein Junge ziemlich begeistert schlecht Klavier vorspielt und am Ende strahlend fragt, ob er gut war. Soll ich dann wahrheitsgemäß sagen: Nein? Oder wie soll ich es verstehen, ...

Zwischen Pella und Amman - 2000 Jahre Christen in Jordanien

Die Wurzeln des Christentums im heutigen Jordanien reichen zurück bis ins 1. Jahrhundert. Der antike Kirchenvater Eusebius berichtet in seiner Kirchengeschichte, dass die christliche Urgemeinde von Jerusalem über den Jordan in die Stadt Pella floh, als sich die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 abzeichnete. Auch heute gibt es im Königreich Jordanien arabische Christen, zu denen gehört auch die lutherische Gemeinde in Amman gehört. Das Jahresfest des Jerusalemsvereins in Berlin hat in diesem Jahr, zusammen mit Samer Azar, dem lutherischen Pfarrer von Amman, die Situation dieser Christen in Jordanien in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen gerückt.

Rege Diskussion in der Runde der Vertrauensleute

 

Innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unterhält auch der Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk partnerschaftliche Beziehungen zur Evang.-Luth. Kirche im Heiligen Land (ELCJHL). Einmal im Jahr treffen sich zum Jahresfest sogenannte "Vertrauensleute", d.h. Multiplikatoren, die die Anliegen des Jerusalemsvereins EKD-weit kommunizieren und in die Gemeinden tragen. Zwei Vertrauensleute für Bayern sind in unserem Dekanat Bad Tölz beheimatet: Pfarrer i.R. Jürgen Krödel und Dekan Martin Steinbach. Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk hat sich für unser Dekanat, das ebenfalls eine enge Beziehung zur ELCJHL unterhält, als sehr hilfreich erwiesen. So erhalten wir Informationen aus erster Hand, erfahren von Problemen, aber auch gelingenden Projekten unter den Evangelischen Christen im Hl. Land und können uns untereinander abstimmen.

Gemeinsame Pfarrkonferenz mit Sekretärinnen

Zu einer gemeinsamen Geschäftskonferenz trafen sich die PfarrerInnen und Sekretärinnen der zwölf Kirchengemeinden im Dekanat. Dabei standen zunächst Anliegen des Evangelischen Bildungswerks auf der Agenda, wie z.B. eine optimierte Eintragung von Veranstaltiungen in die "Evangelischen Termine" und das "Projekt Lutherrose". Im weiteren Verlauf stießen noch der BAD (Berufsgenossenschaftlicher arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Dienst) und der Verwaltungsstellenleiter Wilfried Dietsch mit weiteren Mitarbeitenden zu der Konferenz dazu.

Zum Weltgebetstag 2019 aus Slowenien

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden in diesem Jahr slowenische Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Es ist noch Platz –  besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt. 

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Auch in diesem Jahr werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Die Gebetszeiten und -orte in unserem Dekanat finden Sie hier unter diesem Link zu den "Evangelischen Terminen"

Roger Schmidt leitet das Studienzentrum in Josefstal

Roger Schmidt bei seiner Einführung: Rechts im Bild Oberkirchenrat i.R. Wilfried Beyhl, links von Schmidt Oberkirchenrat Michael Martin. Ganz links Volker Napiletzki, im Studienzentrum verantwortlich für die "Tage der Orientierung".

Das Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit hat einen neuen Leiter: Roger Schmidt. Der Pfarrer und Diplom-Theologe hat zum Jahresbeginn 2019 seine Stelle in Josefstal/Schliersee angetreten und wurde vom Vorsitzenden des Vereins des Studienzentrums, Oberkirchenrat i.R. Wilfried Beyhl und Oberkirchenrat Michael Martin in sein neues Amt eingeführt. Sein Engagement für die Evangelische Jugend begann der gebürtige Schweinfurter in der Jugendarbeit seines Heimatdekanats. Von dort wurde er zum Vorsitzenden der Landesjugendkammer gewählt und  später Jugendsekretär des Lutherischen Weltbundes in Genf.

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