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Ein Gedanke zur Zeit

Am 1. Mai ist frei. Mitten in der Woche. Wir verdanken diesen Feiertag der nordamerikanischen Arbeiterbewegung. Diese rief für den 1. Mai 1886 zum Generalstreik auf, um einen Acht- statt des üblichen 12-Stundentags für ein Tagessalär von drei Dollar durchzusetzen. Der größte Streik fand in Chicago statt. Aber der Protest auf dem Haymarket eskalierte, es gab Tote durch eine Bombe und Schießereien. Seitdem wiederholten sich die Protestaktionen am 1. Mai und griffen auch auf Europa und andere Kontinente über. Aber die Mühlen mahlten langsam. In Deutschland wurde erst nach dem 1. Weltkrieg der Achtstundentag bei einer Sechstagewoche eingeführt.

Man kann daher ruhig mal einen Gedanken zum Thema „Arbeit“ verschwenden. Dankbar, dass derzeit viele Arbeit haben und zufrieden, weil die Arbeitsbedingungen im letzten Jahrhundert wesentlich besser geworden sind. Aber durchaus auch kritisch, weil Arbeit völlig zu Unrecht einen so unterschiedlichen Wert besitzt.

Frohe Ostern !

Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt die große, segnende Kraft Gottes gibt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.        (Martin Luther King)

Passion Jesu im Schwarzlicht

Es war schon ein enormer Aufwand, den Jugendleiter um Pfarrer Johannes Schultheiß und Stephan Schatz für diese Aufführung betrieben haben. Mit Konfimanden als Darstellern führten sie am Karfreitag in Bad Tölz die Passion Jesu als Schwarzlichttheater auf. Unterlegt mit Musik und Texten aus dem Matthäusevangelium entstand mit wenig Mimik und angedeuteter Handlung eine beeindruckende Passionsdarstellung, die den Besuchern im vollbesetzten Gemeindesaal unter die Haut ging. 

Für ein zukunftsfähiges Immobilienkonzept im Dekanat

Mit im Immobilienausschuss (v.l.:) Pfarrer Martin Voß (Bad Wiessee), Diakon Wilfried Dietsch (Geschäftsführer Verwaltungsverbund) Betty Mehrer (Mitglied der Landessynode für das Dekanat Bad Tölz) und Eckhard Roßberg (Gemeindeberatung Rummelsberg)

Der neue Dekanatsausschuss beschäftigt sich seit seiner Konstituierung in Zusammenarbeit mit der Gemeindeakademie in Rummelsberg und in enger Abstimmung mit der Landeskirche mit einem dekanatsweiten Immobilienkonzept. Dieses „Projekt“ hat noch der „alte“ Dekanatsausschuss (DA) angestoßen und dem neuen mit auf den Weg gegeben. Der DA möchte sich dabei einen Überblick verschaffen über Entwicklungen und Immobilien in den Gemeinden und über die Gedanken der Kirchenvorstände dazu. Ziel ist es, dass diese Erkenntnisse es den Verantwortlichen im Dekanat ermöglichen, gemeinsam und sachgemäß auf Zukunftsprozesse in der Landeskirche reagieren zu können.

Lektorin in Gmund eingeführt

Sie ist Vertrauensfrau im Gmunder Kirchenvorstand, nebenamtliche Organistin in der Kirchengemeinde und jetzt auch Lektorin: Am Palmsonntag hat Pfarrer Andreas Kopp von Freymann Frau Karin Feneberg im Gottesdienst in ihr neues Amt eingeführt. Nach einer etwa einjährigen theologischen Ausbildung in verschiedenen Wochenendseminaren und einem Kolloquium im Landeskirchenamt unter Vorsitz der Regionalbischöfin kann Frau Feneberg nun auch in Gmund Gottesdienste mit einer vorgefertigten Predigt halten.

"Probier mal die Orgel, Fabian ..."

„Probier mal die Orgel, Fabian!“  Mit Slogans wie diesem will die bayerische Landeskirche gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth um Nachwuchs werben für die Kirchenmusik. EKD-weit gibt es derzeit nur knapp 400 Studierende, gebraucht werden jedoch 480 Studierende, um mittelfristig die 1600 Vollzeit-Kirchenmusikerstellen in den EKD-Kirchen besetzen zu können.

Der "Finde-einen-Regenbogen-Tag"

Ein Gedanke zur Zeit

Mit den USA assoziiere ich gegenwärtig eher negative Schlagzeilen: eine überhebliche „America first“-Politik, hart umkämpfte Gelder für eine 3200 km lange Mauer nach Mexiko, dann wieder eine wilde Schießerei an einer Schule oder die permanente Androhung von Handelskriegen gegen China, Europa und Deutschland. Höchste Zeit also, Positives aus den USA zu vermelden: Heute wird in den USA der „Finde-einen-Regenbogen-Tag“ gefeiert. Regenbögen sind seit Noahs Zeiten ein Friedens- und Hoffnungssymbol. Sie sind nicht alltäglich. Das menschliche Auge kann einen Regenbogen nur in dem Moment sehen, wenn es den Regen vor sich, dabei aber gleichzeitig die Sonne im Rücken hat. Und vielleicht hat dieses Lichtphänomen deshalb im April „seinen Tag“, weil in diesem Monat die Wetterwechsel bekanntlich rasch und unberechenbar aufeinanderfolgen: „Der April, der April, weiß nicht was er will“, so sagt die Wetterregel.

Stolzer Absolvent der C-Prüfung in Kirchenmusik

Valentin Steffens (21) aus Bad Heilbrunn begann unter KMD Friedrich Sauler in Bad Tölz mit dem Orgelspiel, setzte dieses unter den Fittichen von Saulers Nachfolgerin, Elisabeth Göbel, erfolgreich fort und kann mittlerweile auf eine beachtliche Laufbahn zurück schauen. Im Herbst bestand er die große Fachprüfung für Orgel (C-Prüfung) und bekam jetzt für diese Leistung seine Urkunde überreicht. Im Beisein von Dekan Martin Steinbach würdigte Dekanatskantorin Elisabeth Göbel Steffens' erfolgreiches Absolvieren der doch insgesamt recht anspruchsvollen Prüfung.

Dekanatssynode wählt den Dekanatsausschuss

Die Dekanatssynode hat in ihrer ersten Versammlung folgende Personen in den Dekanatsausschuss gewählt (von links):

Dr. Dieter Kaufmann, Geretsried; Dieter Hoff, Dekanatsjugendreferent; Pfarrer Peer Mickeluhn, Holzkirchen; Pfarrer Erwin Sergel, Miesbach, Pfarrer Martin Voß, Bad Wiessee; Christoph Hoffmann, Lenggries, Pfarrerin Elke Stamm, Ebenhausen; Tom Nether, Bad Tölz; Sandra Büttner, Bad Tölz; Birgit Kastenmüller, Holzkirchen und Johannes Hütz, Neuhaus. Auf dem Foto fehlt Betty Mehrer, Miesbach. Stellvertretender Dekan Florian Gruber und Dekan Martin Steinbach (rechts im Bild) sind "geborene" Mitglieder dieses Gremiums.

Der Dekanatsausschuss, der noch weitere Synodale in das Gremium berufen kann, vertritt die Synode zwischen deren zweimal im Jahr stattfindenden Zusammenkünften in allen wichtigen Fragen und hat von der Synode das Haushaltsrecht übertragen bekommen. 

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