Ein klares Jain

Ein Gedanke zur Zeit

Er ist schon ein bisschen naiv, der WhatsApp-Clip, der zum „Bienenvolksbegehren“ aufruft: 1. Bienen erfreuen sich ihres Lebens, Bauer kommt und mäht die Blumenwiese, Bienen tot. 2. Bauer kommt wieder und spritzt oder düngt, Bienen wieder tot. 3. Die letzten Bienen tragen alsdann den Naturfreund zum Rathaus, wo er das Volksbegehren unterzeichnet. Immer mal wieder ploppt dieser Clip auf meinem Handy auf. Wenn es so einfach wäre! Richtig ist die Feststellung des Artensterbens und der spürbare Rückgang der Insekten. Aber schon da sind die Gründe vielfältig.

Winterwandertag

Das herrliche Winterwetter nutzten Pfarrerinnen und Pfarrer des Dekanats zu einer gemeinschaftlichen Unternehmung im Januar. Nach einer verkürzten Geschäftskonferenz in Bad Tölz machten sie sich zum Mittagessen in die Waldherralm bei Wackersberg auf, eine gute Stunde vom Tagungsort entfernt. Nach einer kräftigen Stärkung ging es hochmotiviert wieder zurück an die verschiedenen Arbeitsplätze in den Gemeinden. 

Abschiede in der Verwaltungsstelle Rosenheim

Gabriele Hemauer (Bildmitte mit Blumen) und Diakon Günther Mühlberger (rechts daneben) nahmen anläßlich ihrer Ruhestandsversetzung den Dank des Verwaltungsstellenleiters, der DekanInnen, Pfarramtsführenden und Kirchenpfleger entgegen.

Anläßlich des Verwaltungsstellentags in Rosenheim für Pfarramtsführende und KirchenpflegerInnen wurden drei verdiente Mitarbeitende der Verwaltungsstelle in den Ruhestand verabschiedet, bzw. ihr Ruhestand angekündigt. Diakon Günter Mühlberger, der stellvertretende Leiter der Verwaltungsstelle Rosenheim und zuständig für die Buchhaltung sowie Frau Gabriele Hemauer, ebenfalls Mitarbeiterin in der Buchhaltung verlassen die Verwaltungsstelle im Januar,

1. Klausurtagung im Verwaltungsverbund

Pfarrer Edzard Everts (rechts im Bild, in der Hocke) skizziert Mitgliedern des Verbundsvorstandes die Struktur des Dekanats Rosenheim

Der Vorstand des Verwaltungsverbunds der Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein hat sich auf seiner 1. Klausur nach Gründung des Zweckverbands Zeit genommen um sich selbst, die drei Dekanate und das Personal der beiden Verwaltungsstellen genauer kennen zu lernen. Der Geschäftsführer des Verbunds, Diakon Wilfried Dietsch, skizzierte zudem die anstehenden Aufgaben für das Jahr 2019,

Richard Graßl - stellvertretender Geschäftsführer im Verwaltungsverbund

Im Bild von links: Dekan Peter Bertram, Richard Graßl, Verbunds-Geschäftsführer Wilfried Dietsch, Dekanin Hanna Wirth und Dekan Martin Steinbach

Nachdem Kerstin Seidl als Geschäftsführerin der Vwst. Traunstein bedauerlicherweise ausgeschieden ist, tritt nun Richard Graßl in ihre Fußspuren. Richard Graßl war zuvor im Verwaltungsverbund Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein beim "Dienstleister Bau" beschäftigt, er kennt daher schon die Traunsteiner Kirchengemeinden und hat bereits eine gewisse Innenansicht in den Verwaltungsstellen. Offiziell eingeführt in sein Amt wurde er am 21. Januar durch Dekan Peter Bertram im Rahmen der Traunsteiner Gesamt-Pfarrkonferenz. Richard Graßl ist in seiner neuen Funktion auch stellvertretender Geschäftsführer des Verwaltungsverbunds und damit Vertreter von Diakon Wilfried Dietsch (Rosenheim).

Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein bilden Verwaltungsverbund

 

Zum 1. Januar 2019 ist der neue Verwaltungsverbund der Dekanate Bad Tölz, Rosenheim und Traunstein aus der Taufe gehoben worden. Der Verbund als Zweckverband ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) und soll sich durch eine zukunftsfähige Arbeitsteilung an den beiden Standorten Rosenheim und Traunstein auszeichnen und den derzeit 43 Kirchengemeinden in den drei Dekanatsbezirken nachhaltig unterstützende und begleitende Dienstleistungen gewähren.

Erste Einsätze gegen die Schneemassen

 

Jetzt werden doch Maßnahmen an den Dächern unserer kirchlichen Gebäude in den Dekanatsgemeinden nötig. Zwar sind über Sonntag (13. Januar) die Temperaturen dauerhaft über 0 Grad Celsius geblieben und die Schneeräumer auf den Straßen und Wegen von ihrer schweren Arbeit verschont, aber der einsetzende Regen hat den Schnee doch vieler Orts sehr schwer gemacht. So musste der Mesner in Bad Wiessee seine Wohnung vorübergehend verlassen, bis das Dach geräumt war, im Pfarramt Bad Wiessee kletterte ebenfalls ein Räumkommando auf's Dach des Pfarrhauses und schaufelte die schweren Schneemassen in die Tiefe. Sorgen macht auch dem Kirchenvorstand Kochel die kleine Nachkriegs-Kirche in Walchensee, die gut gemeinten Schneefänger dort auf dem Dach verhindern eine notwendige Entlastung durch das Abrutschen der großen Schneemengen.

Aufmerksam entspannt - noch ...

 

 

Während in den Landkreisen Miesbach und Bad Tölz - Wolfratshausen aus Vorsicht schon der Katastrophenalarm ausgerufen wurde, die Bayerische Oberlandbahn ihren Betrieb eingestellt hat und die Schulen geschlossen bleiben, gibt es aus den Evang. Gemeinden im Dekanat Bad Tölz noch keine Hiobsbotschaften. Gott sei Dank! Die durch die Schneemassen 2006 stark in Mitleidenschaft gezogene und später baulich ertüchtigte Christuskirche in Schliersee stünde unter Beobachtung, heißt es aus dem zuständigen Pfarramt in Neuhaus. Aus anderen Gemeinden wie Lenggries und Bad Tölz bespielsweise verlautete, dass es an den kirchlichen Gebäuden infolge starker Dachneigungen derzeit noch keine Probleme gäbe.

Kein Platz mehr - alles voll !

Ein Gedanke zur Zeit

Eine kleine Notiz in der biblischen Weihnachtsgeschichte wirft ein bezeichnendes Licht auf die damalige Adventszeit. Nachdem die hochschwangere Maria und ihr Verlobter Josef aus Nazareth gezwungenermaßen das 113 Kilometer entfernte Bethlehem erreicht hatten, war der Empfang am Zielort ausgesprochen kühl. „Sie fanden keinen Raum in der Herberge“ weiß der Evangelist zu berichten. Zahllose Krippenspiele und Erzählungen ätzen seitdem über die Bethlehemer Wirtsleute und sammeln die frommen Betrachter in einer Schar entsetzter Christenmenschen: Den Heiland nicht aufnehmen, das geht doch gar nicht.

In den letzten Wochen lieferten sich Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer ...

Gestiegene Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung bei den Kirchenvorstandswahlen am 21. Oktober liegt deutlich über dem Wert vor sechs Jahren. Zum ersten Mal in der bayerischen Landeskirche hatten die Wahlberechtigten in allen Kirchengemeinden vorab die Briefwahlunterlagen erhalten. Das wurde auch kräftig genutzt: Rund 75% der Wählerinnen und Wähler gaben ihre Stimmen per Briefwahl ab. Ein Drittel der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher wurden neu gewählt, zwei Drittel sind wiedergewählt worden. Etwas angestiegen ist der Anteil der Frauen auf 53% im Vergleich zu 49% vor sechs Jahren.

Wahlberechtigt waren 2.069.812 Evangelische in Bayern in 1528 Kirchengemeinden. 17.237 Kandidatinnen und Kandidaten standen zur Wahl für 8.830 Sitze. Etwa 2000 Personen werden noch berufen. Der Kirchenvorstand ist für sechs Jahre gewählt. Wahlberechtigt war jeder getaufte Evangelische ab 16 Jahren, wer konfirmiert ist, konnte schon mit 14 Jahren wählen.

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