Pfarrerin Hartenstein kommt nach Bad Tölz

Die neue Pfarrerin für Klinik- und Altenheimseelsorge in Bad Tölz ist vom Fach. Elisabeth Hartenstein, 1965 in Hessen geboren, war Krankenschwester, bevor sie sich für das Theologiestudium in Bethel und München entschloss. Bedingt durch die Berufungen ihres Mannes als Professor für Altes Testament an die theologischen Fakultäten nach Hamburg und München, führte der Weg der Pfarrerin von der kurhessischen über die nordelbische Kirche zuletzt nach Bayern. Hier war Frau Hartenstein als Seelsorgerin in der Gemeinde Unterhaching tätig. Jetzt in Bad Tölz mit einer 0,5 - Stelle zuständig für die Seelsorge an den Kliniken und in Altenheimen verbindet Frau Hartenstein ihre beiden Berufe miteinander und freut sich auf die neue Aufgabe, die sie ab 15. September ausüben wird. 

Fluch und Segen von Glyphosat

 

Die Frühjahrssynode 2018 des Dekanats Bad Tölz hatte drei Themen: Die Gründung eines gemeinsamen Zweckverbandes aus den beiden Evang.-Luth. Verwaltungsstellen Rosenheim und Traunstein (diesem Vorhaben stimmte die Dekanatssynode einstimmig zu), und einen kurzen Lagebericht aus den Kirchengemeinden zur anstehenden Kirchenvorstandswahl im Oktober. Der dritte Teil war einem "Streit"gespräch über den Segen und Fluch des Pflanzengiftes Glyphosat vorbehalten. Der Dekanats-Umweltbeauftragte Gerhard Waas (links im Bild), (von Beruf Förster und für "die Grünen" Mitglied des Kreistages) bat um Unterstützung der Synode für das Ziel eines Gyphosat-freien Landkreises Miesbach. Als Unsinn bezeichnete der ehemalige Leiter der Landwirtschaftsschule in Wolfratshausen, Johannes Hütz (rechts im Bild) dieses Anliegen. Johannes Hütz ist Kirchenvorsteher der Kirchengemeinde Neuhaus und im Präsidium der Dekanatssynode.

Hoher Besuch beim Jerusalemsverein in Berlin

 

Zum diesjährigen Jahresfest des Jerusalemsvereins in Berlin konnte Geschäftsführer Jens Nieper besondere Gäste aus dem Hl. Land begrüßen: den neuen Pfarrer der Kirchengemeinde in Bethlehem, Dr. Munther Isaac, den neuen Bischof der ELCJHL, Ibrahim Azar, den ehemaligen Probst der Erlöserkirche in Jerusalen, Landesbischof i.R. Dr. Johannes Friedrich und den stellvertretenden Schulleiter von "Talitha Kumi", Milad Ibrahim (im Bild von links).

Verstärkung für die "Schulbezogene Jugendarbeit"

Das Dekanat Bad Tölz kooperiert im Jahr 2018 mit dem Studienzentrum Josefstal und stellt eine zusätzliche halbe Stelle für die "schulbezogene Jugendarbeit" zur Verfügung. So kann Dipl. Religionspädagoge Volker Napiletzki (Bild links) mit einer ganzen Stelle die Betreuung der Tage der Orientierung und das Projekt 'together' mit jungen Geflüchteten weiterführen. Dipl. Religionspädagogin Anette Daublebsky von Eichhain (Bild rechts) wird mit der zusätzlichen halben Stelle diesen Arbeitsbereich unterstützen.

Diakon Heinz Hagenmaier neu in der Verwaltungsstelle

Im Bild von links: Dekan Martin Steinbach, Diakon Heinz Hagenmaier, Dekanin Hanna Wirth und Verwaltungsstellenleiter Diakon Wilfried Dietsch

Der Frauenüberhang in der Verwaltungsstelle nimmt langsam ab: Mit Diakon Heinz Hagenmaier wurde im Januar von Dekanin Wirth (Rosenheim) der 5. Mann in sein neues Amt in der Verwaltungsstelle eingeführt ( was nicht heißen soll, dass irgendjemand mit der vorwiegend weiblich besetzten Verwaltungsstelle schlecht gefahren wäre - im Gegenteil !). Der aus der Jugendarbeit in München kommende Diakon hat er sich mittlerweile für die Verwaltung ausbilden lassen und deshalb nun den Stellenwechsel nach Rosenheim vollzogen. Neben Mitgliedern des Pfarrkapitels Rosenheim und der Rummelsberger Diakonengemenschaft waren auch Dekan Martin Steinbach (Bad Tölz) und die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltungsstelle zum Einführungsgottesdienst in die Rosenheimer Apostelkirche gekommen. Dekanin Hanna Wirth, die Leiterin der regionalen Diakonebruderschaft Edeltraud Dürr, der Leiter der Verwaltungsstelle Rosenheim Diakon Willi Dietsch und Diakon Rainer Fuchs segneten Herrn Hagenmaier für seine neue Aufgabe ein und wünschten Ihm, zusammen mit allen Anwesenden, gutes Gelingen für die neue Aufgabe.

Beliebte Pfarrerin geht

Pfarrerin Kathrin Wild (3.v.l.) umrahmt vom Kollegenkreis mit Pfr. Schultheiß, Pfarrer Dr. Espeel und Dekan Steinbach (4. - 6. v. l.) von ihrem Mann Dr. Michael Wild (2.v.l.) sowie den katholischen Kollegen Diakon Papp (links) und Pastoralreferent Faller (rechts)  Bild: Birgit Botzenhart / TK

Pfarrerin Kathrin Wild hat sich auf eigenen Wunsch von ihrer Kirche beurlauben lassen und folgt ihrem Mann in den Ruhestand. Die beliebte Seelsorgerin war seit 2005 Pfarrerin im Pfarrteam in Bad Tölz, zunächst mit einer ganzen Stelle in der Gemeindearbeit betraut, nach ihrer Heirat dann mit einer halben Stelle in der Klinik- und Altenheimseelsorge in Tölz. In ihrem Abschiedsgottesdienst erinnerte die Pfarrerin an die Notwendigkeit der Freude im Glauben und Leben, die Jesus mit seinem ersten Zeichen, dem Weinwunder von Kana, gepredigt habe.

Dem von der Kantorei ansprechend gestalteten Abschiedsgottesdienst in der Kirche folgte im Gemeindehaus ein Empfang, zu dem auch alle Mitarbeitenden der Gemeinde eingeladen waren. Pfarrerin Wild, die in der Nähe von Bad Tölz wohnen bleibt, möchte ihrer Gemeinde auch weiterhin verbunden bleiben.

Neuer Bischof in unserer Partnerkirche

 

Ibrahim Azar (mit Hirtenstab) ist neuer Bischof unserer lutherischen Partnerkirche in Palästina und Jordanien (ELCJHL). In einem großartigen Festakt wurde am 10. Januar zunächst sein verdienter Amtsvorgänger, Dr. Munib Younan (Bildmitte), vor ca. 500 geladenen Gästenaus dem In- und Ausland verabschiedet. Sechs Jahre war der scheidende Bischof Präsident des lutherischen Weltbundes und eröffnete in dieser Funktion vor zwei Jahren mit Papst Franziskus (Bild) das Reformationsjubiläum im schwedischen Lund . 

Zwei Tage nach der Verabschiedung dann die Einführung seines Nachfolgers, Pfarrer Ibrahim Azar, in der Jerusalemer Erlöserkirche. In dem vollbesetzten Gotteshaus und nur einen Steinwurf von der berühmten Grabeskirche entfernt, segneten etwa 18 lutherischen Bischöfe aus aller Welt den neuen Kollegen ein.

Marion Münsterer jetzt ganz Dekanatsjugendreferentin

Seit Anfang des Jahres 2018 ist Diakonin Marion Münsterer nun mit einer ganzen Stelle Dekanatsjugendreferentin im Dekanat Bad Tölz. Ihre zweite halbe Stelle hat sie von ihrem Vorgänger Volker Napiletzki übernommen, der zum 1. 1. 2018 ganz nach Josefstal in die schulbezogene Jugendarbeit gewechselt ist. Marion Münsterer bildet nun mit ihrem Kollegen Dieter Hoff ein Tandem zur Unterstützung der Jugendarbeit in den zwölf Dekanatsgemeinden. Einen Schwerpunkt setzt die Diakonin auf die Evangelischen Landkreisgemeinden in und um Miesbach. In ihre Zuständigkeit fällt künftig auch der Jugendaustausch mit der Evang. Luth. Partnerkirche in Palästina und im Hl. Land.

Wechsel im Dekanatsbüro

 

Nachdem die bisherige Dekanatssekretärin Daniela Dierssen (links im Bild) zu Jahresbeginn wieder in ihren erlernten Beruf gewechselt ist und in Penzberg eine Stelle als Lehrkraft für Pflegeberufe übernehmen konnte, hat Frau Annette Weber (rechtes Bild) zum 1. 1. 2018 die Stelle im Dekanat übernommen. Annette Weber ist von Beruf Personalfachkauffrau, hat zuletzt in Warngau gearbeitet und ist als Mutter zweier Töchter in unserem Kindergarten froh, künftig ortsnah arbeiten zu können. Wir wünschen sowohl Frau Dierssen wie auch Frau Weber gute Einarbeitung im jeweils neuen Berufsumfeld.

Nachhaltige Weihnachten

Ein Gedanke zur Zeit

In seinem Märchen sieht der Autors Hans Christian Andersen sein „armes Mädchen mit den Schwefelhölzern“ in der Nacht frierend auf der Straße sitzen. Erfolglos versucht es seine Bettelware zu verkaufen. In seiner Verzweiflung zündet das Mädchen ein Hölzchen an und starrt verwundert in die Flamme. Es scheint ihm, als säße es an einem warmen Ofen - bis das Schwefelhölzchen erlischt. Nach und nach zündet das Mädchen die weiteren Streichhölzer an. Immer schönere Träume und Vorstellungen begleiten das aufleuchtende Licht. Als das Mädchen das letzte Zündholz entflammt, begegnet ihm im Schein des Lichtes seine Großmutter. Die Kleine bittet diese, sie in den Himmel mitzunehmen, was die Großmutter auch tut. Am nächsten Morgen, so endet das Märchen, saß das kleine Mädchen mit einem Lächeln um den Mund erfroren an der Hauswand.

War das zurückliegende Weihnachtsfest auch so ein kurzer, heller Traum? Großzügig, nachsichtig und freundlich waren viele – so, als hätte sie die Weihnachtsbotschaft wirklich erreicht.

Seiten

Subscribe to Evang.- Luth. Dekanat[br] Bad Tölz RSS