Zeigen Sie mir die Fettnäpfchen!

Beim Gruppenbild vor der Einführung ein bisschen unscharf, aber gerade noch zu erkennen (von links): Vertrauensfrau des KV in Amorbach, Sabine Steinöl; Vikarin Claudia Mühlbacher; Pfrin. Ute Neubauer; Dekan Martin Steinbach; Pfr. Wolfgang Dörrich; Pfr. Andreas Kopp von Freymann; Pfr. Martin Voß; Pfrin. Annika Sergel-Kohls; Kirchenrat Thomas Roßmerkel und Pastoralreferentin Maria Thanbichler. 

Pfarrerin Ute Neubauer wurde in Gmund von Dekan Martin Steinbach in ihr Amt als Kur- und Urlauberseelsorgerin am Tegernsee eingeführt. Die gebürtige Garmisch-Partenkirchnerin zeigte sich in ihrer Einführungspredigt sehr aufgeschlossen und neugierig bzgl. ihres neuen Arbeitsfeldes, wusste aber auch um lauernde Gefahren einer neuen Stelle: "Bitte zeigen Sie mir die Fettnäpfchen, die hier im Wege stehen, damit ich sie umgehen kann" bat sie die Gottesdienstgemeinde. Die Seelsorgerin war zuletzt 8 Jahre im fränkischen Amorbach tätig und hatte auch hier schon mit vielen Touristen und Gästen zu tun. Auf ihrer neuen halben Stelle ist Ute Neubauer neben den Gemeindepfarrern in Bad Wiessee, Gmund und Tegernsee zusätzlich für die Seelsorge in den Rehakliniken und für die Touristen rund um den Tegernsee zuständig.

Kirchenmusikerkonvent im Dekanat

KirchenmusikerInnen im Dekanat. Hintere Reihe von links: Elisabeth Göbel (Bad Tölz);  Anton Beer (Neuhaus); Florian Probst (Bad Tölz);  Andreas Schulze (Walchensee); vordere Reihe von links: Susanne Meyer (Holzkirchen); Gretel Meyer (Holzkirchen); Friedrich Sauler (Bad Tölz) und Gisela Stübing (Holzkirchen);

Die Möglichkeit zu Austausch und Fortbildung im Dekanat nutzten auch die KirchenmusikerInnen auf Einladung von Dekanatskantorin Elisabeth Göbel. Nach einer Andacht in der Kirche mit Dekan Martin Steinbach wechselte die Gruppe ins Gemeindehaus. Dort wurden spezielle Anliegen der KirchenmusikerInnen besprochen und für die weitere musikalische Arbeit Anregungen und Neuerungen vorgestellt. 

Fortbildung für Lektoren und Prädikanten

Hintere Reihe von links: Joachim Böttcher (Tegernsee); Sabrina Heinrich (Miesbach); Hans-Peter Osiw (Ebenhausen); Henning Herbig (Holzkirchen); vorne von links: Ulrich Mehrer (Miesbach); Liesel Gust (Kochel); Pfarrerin Elke Eilert; Berthold Both (Neuhaus)  

Seit 2016 ist Pfarrerin Elke Eilert (Wolfratshausen II) Beauftragte für die Fortbildung der LektorInnen und PrädikantInnen im Dekanat. Jetzt hat sie diese wichtigen MitarbeiterInnen im Predigtdienst der Gemeinden zu einer ersten Zusammenkunft eingeladen. Nach einem gegenseitigen Kennenlernen und einem Erfahrungsaustausch über den jeweiligen Dienst ging es auch um mögliche Hilfestellungen, die die Prediger benötigen und bei der Pfarrerin abrufen können. Zum Fortbildungsteil des Vormittags gab es dann Praxisübungen zu lebendigem Sprechen und ein gemeinsames Erschließen von Bibeltexten. Beim abschließenden Mittagessen gab es ein durchweg positives Feedback und den Wunsch, nach einem weiteren Fortbildungstreffen im Herbst.

Moratorium statt Predigtverbot

 

Im Februar 2015 hatten wir auf dieser Homepage gemeldet, dass Bischof Dr. Munib Younan (Jerusalem), derzeit Präsident des lutherischen Weltbundes, und Pfarrer Dr. Mitri Raheb aus Bethlehem im Berliner Dom Predigtverbot hätten. Raheb wurde zuletzt gemeinsam mit dem israelischen Journalisten Gideon Levy mit dem schwedischen Olof-Palme-Preis 2015 ausgezeichnet für deren «mutigen und unermüdlichen Einsatz gegen Besetzung und Gewalt». 

Die Beauftragte der Domverwaltung für Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Pelzel, drohte nun ein Jahr später dem Dekanat rechtliche Schritte gegen die Behauptung eines "Predigtverbotes" an, und verlangte eine Löschung des Artikels.

Gedenkgottesdienst für Opfer und Betroffene des Zugunglücks

 

Mit einem Gedenkgottesdienst am Sonntag, 14. Februar, um 16 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Bad Aibling (Sonnenstraße 38) erinnern die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks von Bad Aibling. Kardinal Reinhard Marx und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler beten in diesem ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Angehörigen der Opfer, Unfallbeteiligten, Rettungs- und Hilfskräften und weiteren Gläubigen. Auch Vertreter der Staatsregierung und weitere Vertreter der Politik werden erwartet.

Zuvor hat es bereits am Unglückstag Andachten in Bad Aibling und Kolbermoor gegeben und am Aschermittwoch an der Unfallstelle ein fürbittendes Gedenken mit Vertretern von Kirche, Regierung und Parlament. Das Dekanat Rosenheim wird gegenwärtig von Dekan Martin Steinbach aus Bad Tölz vertreten.

Verwaltungsstellentagung in Miesbach

 

Miesbach. "Ja, wer sind dann wir!" intervenierte die Landeskirche gegenüber dem "Kompetenzzentrum Bau" im Verwaltungsverbund Bad Tölz - Rosenheim - Traunstein. Mit der Umbenennung des Kompetenzzentrums in "Dienstleister" zeigte man sich schließlich einverstanden, und als solche stellten sich die neuen Mitarbeitenden Kathrin Franke und Richard Grassl auf der Konferenz der geschäftsführenden PfarrerInnen und Kirchenpfleger aus den Dekanaten Bad Tölz und Rosenheim vor. Diakon Günther Mühlberger (Bild rechts) begrüßte in Vertretung des erkrankten Verwaltungsstellenleiters Wilfried Dietsch außerdem auf dieser Tagung den leitenden Kirchenverwaltungsdirektor Jörg Blickle, der u.a. die neue Bestellplattform, die Finanzierung von EDV und neue IT-Anwendungen für die Gemeinden vorstellte. Heftige Kritik musste der IT-Verantwortliche dabei allerdings am derzeitigen Aufbau des landeskirchlichen Intranets einstecken, das sich in der jetzigen Aufmachung zu wenig als Dienstleister eines Pfarramts oder Dekanats präsentiere. Die Verwaltungsstellentagung in Miesbach begann mit einer Andacht von Dekan Martin Steinbach und der Einsegnung der neuen Mitarbeitenden der Verwaltungsstelle durch Dekanin Hanna Wirth aus Rosenheim. 

Pfarrkonvent in Gosau

 

Der Pfarrkonvent unseres Kollegiums im Evangelischen Dekanats Bad Tölz fand in diesem Jahr in der Evangelischen Enklave Gosau im Salzkammergut in Oberösterreich statt. Neben manch Geschichtlichem über Verfolgungen und Widerstände der Protestanten in dieser Region haben gemeinsame Unternehmungen und der rege Austausch das Miteinander der KollegInnen gestärkt - teils bis in die Nacht hinein. Der Konvent mündete am Sonntag in einen gemeinsamen Gottesdienst in der Evangelischen Pfarrkirche mit Ortspfarrerin Esther Scheuchl, die sich auch schon tags zuvor rührend um ihre bayerischen KollegInnen bemüht zeigte.

Mitri Raheb und Gideon Levy erhalten Olof-Palme-Preis

Pastor Mitri Raheb aus Bethlehem und der israelische Journalist Gideon Levy haben den schwedischen Olof-Palme-Preis 2015 für ihren «mutigen und unermüdlichen Einsatz gegen Besetzung und Gewalt» verliehen bekommen.

Raheb gehört als Pfarrer der Lutherischen Gemeinde in Bethlehem zur "Evang.-Luth. Kirche in Jordanien und im Hl. Land" (ELCJHL), der Partnerkirche des Evangelischen Dekanats in Bad Tölz. Er ist Gründer der Fachhochschule Dar-al-Kalima-Universität in Bethlehem, die sich mit ihren kreativen Studiengängen auf die besonderen Bedürfnisse der jungen Menschen im besetzten Palästina fokusiert.

Der mit Raheb gemeinsam ausgezeichnete Gideon Levy ist ein israelischer Journalist und bekannt als scharfer Kritiker der israelischen Besatzungspolitik in Palästina. Der mit rund 70'000 Euro dotierte Preis, der am 29. Januar in Stockholm überreicht werden wird, erinnert an den früheren schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme, der 1986 ermordet wurde.

Ute Neubauer neu am Tegernsee

Pfarrerin Ute Neubauer wird sich ab 1. Februar 2016 als Vertreterin der Evangelischen Kirche um die Reha-Patienten, Urlauber und Kurgäste am Tegernsee kümmern. Die 53-jährige Seelsorgerin ist in Garmisch-Partenkirchen aufgewachsen und hat zuletzt an der Abteikirche in Amorbach im Odenwald gewirkt.

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