Sonja Schmidt verlässt die Verwaltungsstelle

Sie war seit 2011 in der Verwaltungsstelle Rosenheim für die Buchhaltungen der Kirchengemeinden Bad Tölz, Holzkirchen, Kochel, Wolfratshausen sowie des Dekanatsbezirks Bad Tölz zuständig. Und sie war dabei äußerst flink und gewissenhaft. Nach übereinstimmender Meinung aller Betroffenen hätte es mit ihr gut und gerne so weitergehen dürfen. Aber Frau Schmidt zieht es mit ihrem Mann wieder zurück in ihre hessische Heimat, nach Nidda, nördlich von Frankfurt. Bei der Verabschiedung in der Verwaltungsstelle dankten Verwaltungsstellenleiter Wilfried Dietsch, sowie Dekanin Hanna Wirth (Rosenheim) und Dekan Martin Steinbach (Bad Tölz) für die geleistete tolle Arbeit und wünschten Frau Schmidt in ihrer Heimat wieder ein gutes Eingewöhnen und Gottes Segen für die Zukunft. Und natürlich sang der mittlerweile schon berühmte Chor der KollegInnen in der Verwaltungsstelle gemeinsam mit Diakon Günter Mühlberger an der Gitarre ein sehr herzliches Abschiedsständchen.  

Klaus Beckel wechselt zum Tegernsee

Nachfolger von Rel.-Päd. Ralf Bilert in der Kirchengemeinde Tegernsee wird zum 1. September 2015 der Religionspädagoge Klaus Beckel. Beckel, der bislang im Gemeindegebiet Miesbach Religionsunterricht erteilt hat, teilt seine Arbeit auf der neuen Stelle in zwei Hälften. Zum einen wird er in Schulen am Tegernsee Religionsunterricht erteilen, mit der anderen Hälfte in der Kirchengemeinde Tegernsee arbeiten. Hier wird die Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit sein Schwerpunkt werden. Beckel ist neben seiner Tätigkeit in Tegernsee auch in der Mitarbeitervertretung des Dekanats aktiv. Zur Einführung des "neuen" Religionspädagogen durch Dekan Martin Steinbach wird am Sonntag, den 20. September um 10.15 Uhr in die Auferstehungskirche in Rottach Egern eingeladen. 

Jugenddelegation des Dekanats in Palästina

Palästinensische und deutsche Jugendliche aus dem Dekanat gemeinsam am Toten Meer

Des Sommers wegen hätte die Evangelische Jugend nicht unbedingt nach Palästina fliegen müssen. Auch die Hitzegrade im Oberland fielen im August nicht groß ab gegen den Sommer im Hl. Land. Aber ansonsten sind diese Reisen für die Verständigung und das Verstehen der Situation unserer Partner unentbehrlich. Schön, dass sich wieder eine 21-köpfige Delegation unter der Leitung von Rel.-Päd. Volker Napiletzki und Diakonin Michaela Kleemann zu einem Gegenbesuch ins Hl. Land aufgemacht hat. Die Jugendlichen gehören damit zu den aktivsten Begegnungsgruppen innerhalb der Partnerschaft. Die Eindrücke vom Land und die Begegnungen mit den jungen Leuten vor Ort werden wieder bleibende Spuren hinterlassen. Sie sind wichtig, um ein geschundenes und vielerlei Willkür und Demütigung ausgesetztes Volk nicht zu vergessen. 

Neue Vikarin am Tegernsee

Claudia Mühlbacher aus Traunstein wird neue Vikarin in Gmund am Tegernsee. Im Chiemgau aufgewachsen studierte die angehende Pfarrerin in Neuendettelsau und in München Theologie und schloss in Ansbach 2015 mit dem ersten kirchlichen Examen ab. Zum 1. September 2015 beginnt sie nun in der Kirchengemeinde Gmund ihre Praktische Ausbildung unter Anleitung von Pfarrer Kopp von Freymann. In dieser Zeit wird sie auch die begleitenden Kurse im Predigerseminar in Augsburg besuchen. Die junge Theologin begann schon nach dem Konfirmandenunterricht, sich in ihrer Gemeinde zu engagieren. Neben zahlreichen Freizeiten, Kinder- und Familiengottesdiensten, der Arbeit im Jugendausschuss oder mit den Konfirmanden waren für sie vor allem die jährlichen, ökumenischen Fahrten nach Taizé prägend.

Nils Sander unterrichtet in Miesbach

Zum 1. September wechselt der Religionspädagoge Nils Sander (35) ins Dekanat Bad Tölz. Der gebürtige Siegener ist in Nürnberg aufgewachsen, hat dort Religionspädagogik studiert und seinen Vorbereitungsdienst in Passau absolviert. Sander wird an vier Schulen in und um Miesbach herum evangelischen Religionsunterricht erteilen: neben der Grund- und Mittelschule in Miesbach unterrichtet er auch noch im Förderzentrum Hausham und an der Grundschule in Schliersee. Der neue Religionspädagoge ersetzt damit seinen Vorgänger Klaus Beckel, der jetzt in Tegernsee je zur Hälfte in der Kirchengemeinde und in dortigen Schulen arbeiten wird.

Trauer um Pfarrerin Bettina von Freymann

Das Dekanat Bad Tölz trauert um Pfarrerin Bettina von Freymann. Nach langer Krankheit starb die Seelsorgerin in der Nacht zum 23. Juli zuhause im Pfarrhaus in Gmund. Bettina von Freymann (52) trat gemeinsam mit ihrem Mann Andreas Kopp von Freymann  von der fränkischen Gemeinde Ermershausen kommend am 1. Juni 2005 die Pfarrstelle in Gmund an war und immer Pfarrerin aus ganzem Herzen.

Talitha Kumi - eine deutsche Schule in Palästina

 

Rolf Lindemann, seit 2010 Schulleiter von Talitha Kumi in Beit Jala, besuchte mit Ebenhausen im Dekanat Bad Tölz eine der Partnergemeinden der deutsch-palästinensischen Schule. Mit vielen interessanten Aspekten zu diesem renomierten Bildungszentrum vor den Toren Jerusalems bot der Referent den ca. 50 ZuhörerInnen interessante, aber auch bewegende Einblicke in den palästinensischen Lebensalltag. Die Schule, nur einen Steinwurf weit entfernt von der von Israelis errichteten Mauer, bietet unter der Trägerschaft des Berliner Missionswerkes 1000 Schülerinen und Schülern Bildung und Entwicklung. Je zur Hälfte Christen und Muslime, sowie Jungen und Mädchen besuchen in dieser Einrichtung den Kindergarten, die Grundschule, das Gymnasium oder die Berufsschule. In diesem Jahr haben an der mittlerweile offiziell anerkannten "Deutschen Auslandsschule" 25 Mädchen und 10 Jungen das deutsche Abitur abgelegt, das ihnen ein Studium an jeder deutschen Universität ermöglicht.

Vom Tegernsee zurück an den Main

Die beiden Jahre im Vorbereitungsdienst sind schon wieder vorbei. Mit viel Anerkennung für ihr Engagement, ihre Ideen und Initiativen wurde die Rel. -Päd. im Vorbereitungsdienst, Sarah Zeidler, von Pfarrer Kopp von Freymann mit einem Gottesdienst aus Gmund verabschiedet. Auch aus der Konfi-Gruppe, dem Bibelkreis, dem Frauentreff und von Jugendlichen erfuhr die Berufsanfängerin zum Ende der gottesdienstlichen Feier viel Dank und Zuspruch. Auch Zeidler selbst dankte für alle guten und weiterführenden Begegnungen, für die Unterstützung und für die Offenheit, auf die sie, die Fränkin aus Leidenschaft, hier im Oberland traf. Zum 1. September beginnt die Religionspädagogin ihren Dienst auf ihrer neuen Stelle in Bamberg-Gleisenau.

SoliDeoGloria-Nadel an Tanja Voß

Kantorin Tanja Voß an der Jahn-Orgel in Bad Wiessee

Die SoliDeoGloria-Nadel wird alle sechs Jahre je einem oder einer nebenamtlichen Kirchenmusiker(in) in den Dekanaten eines Kirchenkreises für besondere Leistungen verliehen. In Absprache mit der Dekanatskantorin Elisabeth Göbel hat der Dekanatsausschuss diese besondere Ehrung der Landeskirche dieses Mal der Kantorin in Bad Wiessee, Tanja Voß, zukommen lassen.

Ein Kirchbau mitten im Krieg

Die Bad Heilbrunner Christuskirche wird 75 Jahre

Am Sonntag, den 28. Juni feiern die Christen in Bad Heilbrunn das 75-jährige Jubiläum ihrer Christuskirche. Ein Kurgast machte den Anfang: 1921 hielt ein Ruhestandspfarrer aus Halle den ersten evangelischen Gottesdienst in Bad Heilbrunn. Platz dafür bot der Lindenhügel. Zwischen alten Bäumen steht dort ein Kreuz. Gottesdienste während der Sommermonate wurden zur festen Einrichtung. Unweit vom Lindenhügel wurde 1939 der Grundstein für die "Christuskirche" gelegt. Ein Jahr später wurde Kirchweih gefeiert. Das war - mitten im Krieg - nicht nur organisatorisch eine erstaunliche Leistung, zumal der junge Architekt Hermann Heinrich von Anfang an Soldat sein musste. Die Kirche wirkt schlicht. Hinter dem Altar steht ein einfaches Kreuz mit einem weit ausgebreiteten Querholz. Die Holzdecke ist als Tonne gestaltet.

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